Duisburg: Schüler treffen SPD-Landtagsabgeordnete

Mercator-Gymnasium und Gesamtschule Duisburg-Mitte: Schüler treffen SPD-Landtagsabgeordnete

Schüler des Mercator-Gymnasiums und der Gesamtschule Mitte waren in Düsseldorf zu Gast, um sich über Politik schlau zu machen.

In der letzten Woche vor den Sommerferien besuchten Schüler des Mercator-Gymnasiums den Düsseldorfer Landtag. Zu Beginn erlebten sie den Auftakt der Plenarsitzung. Von der Besuchertribüne verfolgten die Jugendlichen die Debatte über die Eindämmung der Wohnungslosigkeit von Frauen vor dem Hintergrund des massiven Platzmangels in Frauenhäusern in Nordrhein-Westfalen. Anschließend konnten die rund 30 Schüler in einer Fragestunde mit dem Duisburger Abgeordneten Ralf Jäger (SPD) diskutieren.

Es kamen Fragen zum Arbeitsalltag eines Abgeordneten und den Bürostrukturen. Auch Fragen zur Sicherheit in Duisburg fanden ihren Platz. Der Brückenschlag zur Integrationspolitik und der AfD ließ ebenfalls nicht auf sich warten. „Die AfD hat eine fragliche Debattenkultur im Parlament und bedient sich oft populistischer Vorurteile. Aber sie sitzen dort demokratisch gewählt. Deswegen müssen wir uns ihr stellen“, sagte Jäger. Zudem wollten die Schüler wissen, warum man in die SPD eintreten soll. „Ich finde es toll, wenn junge Menschen sich für Politik interessieren. Der erste Schritt ist getan mit dem Besuch im Landtag. Für welche Partei man sich entscheidet ist dann Herzensangelegenheit“, sagte Ralf Jäger.

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Schüler der Gesamtschule Duisburg-Mitte statteten dem Landtag ebenfalls einen Besuch ab. Sie diskutierten mit der Duisburger Abgeordneten Sarah Philipp (SPD) über ihre Arbeit sowie über aktuelle politische Themen. Die Fragen der Schulklasse drehten sich vor allem um den Lehrermangel an Duisburgs Schulen und den Zustand der Radwege. Aber auch bundespolitische Themen standen auf der Agenda. So wurde über den Merkel-Seehofer-Konflikt oder die Flüchtlings- und Integrationspolitik diskutiert. „Das war eine sehr offene und lebendige Fragerunde. Die Schüler waren gut informiert und haben Interesse am politischen Geschehen gezeigt“, so Sarah Philipp.

(th)