Duisburg: Stadt und Polizei schauen in Hochfeld nach dem Rechten

Duisburg: Stadt und Polizei schauen in Hochfeld nach dem Rechten

Das Bürger- und Ordnungsamt hat in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg eine Woche lang im Rahmen der Aktion "Null-Toleranz" in Hochfeld aufgeräumt. In diesem Zeitraum waren die Mitarbeiter der Abfallaufsicht wochentags (auch am Samstag) mit einer Früh- und Spätschicht im Stadtteil unterwegs. Das Ergebnis:

- 84 wilde Müllkippen, die durch die WBD beseitigt wurden (13 Fahrten konnten den jeweiligen Verursachern in Rechnung gestellt werden)

· 16 Ordnungswidrigkeitenverfahren (zum Beispiel für das illegale Entsorgen größerer Müllmengen)

· 40 Schrottfahrzeuge festgestellt.

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Gleichzeitig wurde der Stadtteil von Mitarbeitern des städtischen Außendienstes (SAD) zum Teil durch Ordnungspartnerschaften mit der Polizei intensiv "bestreift". Durch den SAD wurde in dem genannten Zeitraum ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und vier Verwarnungsgelder erhoben. Des Weiteren wurden Schrott- und Gefahrenfahrzeuge aufgespürt sowie insgesamt vier weitere Maßnahmen (mündliche Verwarnungen, Feststellung unerlaubter Sondernutzung) getroffen.

Neben Abfallaufsicht und SAD befanden sich auch Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung verstärkt im Einsatz. So wurden insgesamt 670 kostenpflichtige Verwarnungen bzw. Ordnungswidrigkeitenanzeigen aufgrund verbotswidrigen Parkens und wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen gefertigt. In vier Fällen wurden veranlasst, dass Fahrzeuge abgeschleppt wurden.

Seit Ende 2016 gibt es die "Null-Toleranz"-Aktionen in wechselnden Stadtteilen. Die Aktion dient der Bekämpfung der zunehmenden Müllproblematik in den verschiedenen Ortsteilen sowie der Ahndung von sonstigen Ordnungswidrigkeiten.

(RP)