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Sprengung des "Weißen Riesen" in Duisburg-Hochheide wird verschoben

Neuer Termin wohl erst im Spätsommer : Sprengung des „Weißen Riesen“ wird verschoben

Der ursprünglich geplante Termin für die Sprengung des zweiten „Weißen Riesen“ an der Ottostraße 24-30 muss verschoben werden. Grund hierfür sind die noch immer zu hohen Corona-Inzidenzen und die damit verbundenen Schutzbestimmungen.

Das teilte die Stadt am Mittwoch mit. Da eine Prognose der weiteren Entwicklung in den nächsten Wochen unmöglich sei, sei den Verantwortlichen der Stadt Duisburg keine andere Wahl geblieben.

Rund 2000 Menschen wären im Evakuierungsbereich unter Einhaltung strengster Abstands- und Hygienemaßnahmen betroffen gewesen. Nicht kalkulierbar wäre zudem, wie viele unter Quarantäne stehende und pflegebedürftige Menschen in diesem Zeitraum untergebracht werden müssten.

Das Risiko für die betroffenen Bürger sowie die eingesetzten Hilfskräfte wäre unter Pandemiebedingungen einfach zu groß, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, betont: „Die bisherigen Vorbereitungen sind planmäßig und reibungslos verlaufen, letztlich gibt es jedoch keine Alternative zur Verlegung des Termins. Wir bedauern dies außerordentlich, aber die Sicherheit aller Beteiligten steht für uns an erster Stelle. Wir avisieren nun eine Sprengung im Spätsommer, auch wenn wir den Termin aktuell noch nicht weiter konkretisieren können. Fest steht jedoch: auch dieser Weiße Riese wird fallen.“

Der erste der „Weißen Riesen“ war bekanntlich bereits im Frühjahr 2019 gesprengt worden und hatte damals bundesweit für Beachtung gesorgt. 

(RP)