Zwölf Duisburger kämpfen bei Drachenboot-Europameisterschaft um die Titel

Wassersport : Duisburger starten bei der Drachenboot-Europameisterschaft

Zwölf Sportler sind bei den Titelkämpfen in Moskau dabei. Dafür haben sie sich intensiv vorbereitet.

Am Montag fiel der Startschuss für die IFC Drachenboot-EM in Moskau. Bis Sonntag geht es dort um die Titel. Mit von der Partie sind auch zwölf Duisburger. Für Nils Floryzak, Kiara Korell, Tom Nagel, Rebecca Rasp, Ilka Ringel, Maria Steiger und Sophia Totaro wurde mit der Qualifikation für die Jugendnationalmannschaft im Februar ein lang gehegter Traum wahr.

Die erwachsenen Athleten Vera Shadow, Corinna Bottke, Oliver Shadow und Martin Bottke brachten ihre erfolgreiche Qualifikation schon zu einem früheren Zeitpunkt hinter sich. Mit Jugendnationaltrainer Konstantin Kramp ist ein weiterer Duisburger in Moskau dabei. Der Weg in die russische Metropole war beschwerlich – nicht nur aus sportlicher Sicht. „Beinahe hätte der Traum geendet, bevor er richtig beginnen konnte“, sagt Konstantin Kramp. 1000 Euro kostet die EM-Teilnahme jeden Sportler. Drachenboot ist keine olympische Sportart und wird daher finanziell nur wenig gefördert. Doch die Kanuten erhielten Unterstützung.

Trainingseinheiten gab es auf der Sechs-Seen-Platte. Foto: Michael Dahlke

Oberbürgermeister Sören Link, die Sparkasse Duisburg sowie viele private Unterstützer spendeten und ermöglichten den jungen Sportlern die Teilnahme an der EM. Während fünf Trainingslagern wuchs die Jugend-Mannschaft, die aus 13 Jungen und zwölf Mädchen zwischen 15 und 18 Jahren aus ganz Deutschland besteht, immer stärker zusammen. Konstantin Kramp bereitete seine Schützlinge intensiv auf die Wettkämpfe vor. In Moskau paddeln die deutschen Drachenboot-Kanuten in zwei nach Geschlechtern getrennten Booten und in einem gemischten Boot jeweils über die Distanzen 200, 500 und 2000 Meter.

(D.R.)