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Hockey: Zweimal gegen den Abstieg

Hockey : Zweimal gegen den Abstieg

Nach der verpassten Olympiateilnahme im Hockey hat man in Indien Konsequenzen gezogen und schlägt völlig neue Wege ein. Beim Rekord-Olympiasieger gibt es ein neues Präsidium mit vielen neuen Köpfen, und auch die Trainerstäbe würden komplett runderneuert.

Für die deutsche Hockey-Bundesliga hat das weitreichende Folge. In der Feld-Hinrunde, die bis Mitte Oktober andauert, wird kein indischer Nationalspieler vertreten sein. Auch die Zweitliga-Herren des Club Raffelberg werden ohne ihre Exoten auskommen müssen. Kein Prabodh Tirkey, kein Vivek Gupta und auch kein Roshan Minz werden am Kalkweg zu bewundern sein: "In Indien gibt es einen Lehrgang mit 50 Spielen vom A- bis zum C-Kader. Da wird komplett neu sortiert. Deshalb müssen alle anwesend sein", erklärt Raffelbergs Trainer Mark Spieker, der seine Mannschaft aber trotzdem gut aufgestellt sieht.

Auftakt bei Blau-Weiß Köln

Neben den Indern wird nur noch Max von Cossel nicht für den CR zum Schläger greifen können. Der ehemalige Münsteraner ist studienbedingt in Japan und wird frühestens zur Hallensaison wieder zurück erwartet. Neu im Team ist derweil Lukas Roloff vom THC Münster (vorher DSD Düsseldorf), der in der Vorbereitung einen guten Eindruck hinterließ: "Man merkt ihm an, dass er nach einer langen Verletzung noch ein wenig braucht, trotzdem ist er für uns eine klare Verstärkung", so Spieker.

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Für das zweite Jahr in der 2. Bundesliga haben die Verantwortlichen als Ziel den Klassenerhalt ausgegeben: "Ich gehe davon aus, dass es eine Zwei-Klassen-Gesellschaft geben wird. Rheydt und Flottbek sehe ich ganz vorne. Vielleicht kommt Leverkusen und Gladbach mit seiner jungen Truppe", so Spieker.

Zum Saisonstart steht ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Der CR ist um 12 Uhr bei Blau-Weiß Köln zu Gast. Die Domstädter, Braunschweig, Rissen und dazu Aufsteiger Kahlenberg gelten als ärgste Konkurrenten im Abstiegskampf: "Wir sind uns bewusst, dass es ein schweres Jahr werden wir. Wir müssen drei Mannschaften hinter uns lassen", erklärt Spieker, der mit seinem Team ein straffes Programm vor der Brust hat. Bis zum 19. Oktober stehen sieben Partie auf dem Spielplan.

(RP)