Handball: Wölfe wollen künftig abgezockter spielen

Handball : Wölfe wollen künftig abgezockter spielen

Die Rheinhauser treffen auf TuSEM II, die Homberger sind in Köln am Ball.

In der Regionalliga steht der dritte Spieltag an. Die Wölfe Nordrhein treten zum zweiten Mal in Folge in eigener Halle an, der VfB Homberg ist in Köln am Ball.

HC Wölfe Nordrhein - TuSEM Essen II (So, 16 Uhr, Krefelder Straße): Mit 3:1 Punkten aus den ersten beiden Spielen können die Rheinhauser gut leben. Die Saison ist noch jung, doch die ersten beiden Spiele haben gezeigt, dass die neue Wölfe-Mannschaft konkurrenzfähig sind.

Gegen die Essener, die mit 1:3 Zählern in die Saison gestartet sind, wollen die Wölfe einige Dinge besser machen als beim Remis vor Wochenfrist gegen Aldekerk. Im entscheidenden Moment waren die Rheinhauser nicht abgezockt genug. Zehn Sekunden vor dem Spielende verloren sie den Ball und kassierten noch den Ausgleich,

TV Köln-Wahn - VfB Homberg (Sa., 18.30 Uhr, Albert-Schweitzer-Straße): Mit einer Niederlage und einem Sieg im Gepäck reisen die Homberger nach Köln. Mit dem überzeugenden Sieg am letzten Wochenende haben sie eine gesunde Portion Selbstbewusstsein getankt, gehen heute aber dennoch als krasser Außenseiter in die Partie. "Köln ist eine Mannschaft, die, sollte nichts Unvorhersehbares passieren, am Ende der Saison sicherlich unter den Top vier der Liga zu finden sein wird. Neben Christoph Gelbke, der in der Rückraummitte der Kopf der Mannschaft ist, gilt es für uns, den wurfstarken Rückraum der Kölner in den Griff zu bekommen", baut VfB-Trainer Achim Schürmann auf eine starke Defensive. Die wird heute Abend auch durch Malte Jäger verstärkt, der aus den Flitterwochen zurück ist und nun wieder gemeinsam mit Aaron Denter das Torhütergespann bilden wird. Keeper Julian Seemann hat seine Sache zuletzt gut gemacht, aber er soll sich nun wieder auf seine Aufgaben bei der zweiten Mannschaft konzentrieren, die morgen Abend den TV Kapellen empfängt. Da soll auch Nils ter Haar nach langer Verletzungspause erstmals wieder zum Aufgebot gehören.

Dafür wird Marc Pagalies wieder zum Regionalliga-Kader gehören. Schürmann freut sich über eine weitere Alternative: "Wenn es mit einem Bonuspunkt klappen soll, dann muss es in allen Bereichen hundertprozentig laufen. So trifft es sich gut, dass sich die personelle Lage entspannt."

(D.R./SNö)