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Sportpolitik: Wird es dunkel an der Regattabahn?

Sportpolitik : Wird es dunkel an der Regattabahn?

Auch die augenblicklich herrschenden Niedrig-Temperaturen schrecken die Ausdauersportler keineswegs ab. Es gibt reichlich Bewegung an der Laufstrecke rund um den Parallelkanal und die Regattabahn.

Jogger, Spaziergängen, Radfahrer bilden ein buntes, vom Sport schwitzendes Völkchen. Und wenn die Dunkelheit naht, können die Aktivitäten ja auch abends fortgesetzt werden. Nur: Wie lange noch? Durch reduzierte Sponsorengelder und die rückläufigen Teilnehmerfelder bei "Bunerts Lichterlauf" ergeben sich finanzielle "Löcher", die gestopft werden müssen.

Seit 2003 beleuchten Laternenmasten den beliebten Rundweg. Stadtwerke und Xella sind die maßgeblichen Sponsoren. Und der Bunert-Lauf erfreute sich in den vergangenen Jahren großer Beliebtheit.

In Zeiten, da das Geld zur Unterstützung vielfältiger Sportangebote nicht mehr so fließt wie das früher der Fall war, müssen andere Modelle her. Sportdezernent Reinhold Spaniel und Jürgen Dietz, Betriebsleiter DuisburgSport, wollen die Finanzierung der Beleuchtung breiter aufstellen. Ihnen schwebt vor, mehr "Laternenpatenschaften" ins Leben zu rufen.

Einige von ihnen gibt es längst, aber das ist nicht genug. Firmen, Vereine, aber auch Privatpersonen könnten ihrer Meinung nach die Verbundenheit dem Duisburger Sport dokumentieren. Der Erhalt der Beleuchtung — ein offenbar schwelendes Problem. Wird's dunkel an der Regattabahn?

(RP/rl/jco)