Lokalsport: Wieder nichts in Hannover für die Füchse

Lokalsport : Wieder nichts in Hannover für die Füchse

Nach dem 2:5 gegen die Indians am Pferdeturm gibt es auch bei den Scorpions nichts zu holen.

So richtig glücklich waren die Füchse mit Seedo Janssen offenbar nicht. Denn gleich zweimal gab es Diskussionsbedarf innerhalb der ersten 20 Minuten. Hatte der EV Duisburg im Verfolgerduell der Eishockey-Oberliga bei den Hannover Scorpions auf das umstrittene 0:1 noch eine schnelle Antwort, kassierte Armands Berzins in der 17. Minute nach einem Gerangel mit Chad Niddery fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe, während der Ex-Duisburger nur eine doppelte Zwei-Minuten-Strafe samt "Zehner" bekam. Am Ende stand eine 3:6 (1:3, 1:2, 1:1)-Niederlage der Füchse.

Das Spiel begann kurios, denn die Scheibe lag minutenlang im Duisburger Tor - besser gesagt: eine Scheibe. Erst danach bemerkte Hannovers Sean Fischer das zusätzliche Spielgerät im Füchse-Netz, das wohl seit dem Aufwärmen dort lag und dann schließlich entfernt wurde. Kurz darauf lag der Puck wieder dort - dann aber der "echte". Für Ärger auf Duisburger Seite sorgte allerdings der Pass auf Patrick Schmid, den Björn Bombis offenbar mit der Hand gespielt hatte. Der Pfiff blieb aus - es stand 1:0 für die Mellendorfer. Doch keine Minute später hieß es 1:1: André Huebscher sah Lars Grözinger, der für die Füchse erfolgreich war.

In der Folge standen beide Torhüter - Christoph Mathis beim EVD sowie Ex-Fuchs Björn Linda bei den Scorpions - im Mittelpunkt. Danach dürfte sich Füchse-Trainer Frank Petrozza geärgert haben: Er hatte davor gewarnt, gegen das beste Überzahlteam der Liga zu oft auf die Strafbank zu wandern. Doch die Duisburger handelten sich gleich zwei Strafen hintereinander ein - und die zweite davon nutzte Fischer zum 2:1 (17.). Nur Sekunden später der zweite Aufreger des Spiels: Armands Berzins wurde in den Hannoveraner Goalie geschubst, woraus sich die Auseinandersetzung entwickelte. Die Folge war die Spieldauerstrafe gegen Berzins, der damit morgen (18.30 Uhr, Kenston-Arena) gegen den Herner EV fehlen wird. Wieder dauerte es nur einige Sekunden, ehe es 3:1 stand. Die Duisburger fuhren sich gegenseitig über den Haufen, was Bombis zum dritten Tor nutzte.

Spätestens das 4:1 von Christoph Koziol brachte die Entscheidung (36.). Noch vor der Pause erhöhte Robin Thomson auf 5:1, ehe Thomas Ziolkowski verkürzte. Ärgerlich der Start ins Schlussdrittel: In Überzahl ging die Scheibe verloren, was Sebastian Lehmann zum 6:2 nutzte (44.). Ebenfalls in Unterzahl traf Sam Verelst für den EVD.

(RP)
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