Wasserball: Schweres Spiel für Duisburger SV 98 gegen Bayer Uerdingen

Wasserball : Duisburger SV 98 will endlich die Trendwende einleiten

Das Team steht im Spiel gegen Bayer Uerdingen unter Erfolgsdruck. Bei einer Niederlage könnte es eng werden.

Nach vier Spielen in der Relegationsrunde um den Verbleib in der A-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga ist die Ausbeute für den Duisburger SV 98 bislang eher dürftig. Einzig gegen Außenseiter SGW Köln konnten die 98er punkten. Die Hoffnungen auf den Klassenerhalt fußen nun auf der zarten Hoffnung, dass das Team von Trainer Christian Vollmert eine Trendwende einläuten kann. Der Plan, in dieser wichtigen Saisonphase zeitig in Schwung zu kommen, trägt noch keine Früchte.

Zum Start in die Freibad-Saison wollen und müssen die Duisburger den Schalter endlich umlegen. Gegen Bayer Uerdingen sind die Voraussetzungen heute, 16 Uhr, allerdings alles andere als optimal. Nur in kleiner Besetzung konnte Vollmert unter der Woche trainieren lassen. „Es ist momentan eine Krux, aber da kann man nichts machen. Da müssen wir jetzt durch“, sagt der Coach, der wohl erst kurzfristig sehen wird, wer tatsächlich fit genug ist, um im Nachbarschaftsduell mit den Krefeldern ins Wasser zu gehen. Immerhin: Kapitän Frederic Schüring, der sich am vergangenen Wochenende eine Nasenverletzung zugezogen hatte, gibt, was die Gesundheit angeht, grünes Licht.

Der Polizeibeamte könnte allerdings beruflich verhindert sein. Auch Istvan Keresztes, der zuletzt krank passen musste, kann mitwirken, ebenso wie Torhüter Tomislav Bujas und Philipp Kalberg. Dafür steht der Einsatz von Ulf Ranta auf der Kippe. Gegner Uerdingen hat sich nach dem Abstieg aus der A-Gruppe in der vergangenen Saison bislang auch noch nicht mit Ruhm bekleckert.

Im Blick haben müssen die 98er vor allem Center Sven Roeßing, ehemals ASCD, sowie Lazar Kilibarda. Außerdem schnürt seit dem Winter Veljko Stanimirovic die Kappe für Bayer. Stanimirovic hatte Anfang des Jahres Gebrauch von dem neuen Wechselfenster gemacht und dürfte gegen seinen Ex-Club besonders motiviert sein. „Mal gucken, wer am Ende die glücklichere Mannschaft ist“, hofft Christian Vollmert, das sein Team den Spieltag mit einem breiten Lächeln beschließen kann.

(Ott)
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