Wasserball: Platz fünf für ASC Duisburg bei der Deutschen Meisterschaft

Wasserball: DM-Endrunde der U-16-Teams in Nürnberg : ASCD belegt nach dem Aus für Führungsspieler Mark Gansen den fünften Platz bei der DM

Der Leistungsträger des U-16-Teams verletzt sich im dritten Spiel der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft an der Schulter. „Das war sehr bitter“, sagt er. Die Duisburger gewinnen eine Partie und kassieren vier Niederlagen.

Auf Platz fünf schlossen die U-16-Wasserballer des ASC Duisburg am vergangenen Wochenende die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft in Nürnberg ab. Den Titel sicherten sich erwartungsgemäß die White Sharks Hannover vor dem SSV Esslingen und den Wasserfreunden Spandau. Vierter wurde der OSC Potsdam, auf dem letzten Platz landete Gastgeber 1. FC Nürnberg.

Die fünf Partien in drei Tagen haben ihre Spuren bei den Duisburgern hinterlassen. In der dritten Begegnung, es ging gegen Esslingen, verletzte sich Führungsspieler Mark Gansen bereits in der ersten Minute an der Schulter und konnte den Rest des Turniers nicht mehr aktiv ins Geschehen eingreifen. Den Ausfall vermochten die jungen Amateure nicht zu kompensieren. Nach dem 11:9 zum Auftakt gegen Nürnberg und dem fast erwarteten 3:23 gegen Hannover musste die Mannschaft von Trainer Johannes Wrobel dann auch gegen den späteren Vizemeister abreißen lassen und verlor mit 8:19.

„Gegen Esslingen haben wir uns mehr ausgerechnet. Doch nachdem Mark nach nur einer Minute verletzt das Wasser hatte verlassen müssen, konnten wir dem Gegner nicht mehr standhalten. Auch im weiteren Verlauf des Turniers konnten wir ohne ihn kein Spiel mehr für uns entscheiden“, sagte Teamkapitän Maximilian Rompf, der mit 15 Treffern bester ASCD-Torschütze war.

Pechvogel Mark Gansen drückte seinen Teamkollegen vom Beckenrand aus die Daumen und sah, wie die Mannschaft auch gegen Potsdam (9:16) und Spandau (5:20) verlor. „Insgesamt war es ein sehr durchwachsenes Wochenende. Die Mannschaft hat in jedem Spiel bis zur letzten Sekunde gekämpft, das war klasse. Es war sehr bitter, dass ich die Jungs verletzungsbedingt nicht mehr unterstützen konnte“, sagte Gansen.

Trainer Johannes Wrobel betrachtete das Wochenende in Nürnberg ebenfalls mit gemischten Gefühlen, blickt aber zuversichtlich in die Zukunft. „Wir sind generell schlecht in unser Spiel gekommen. In Anbetracht der erfolgreichen Saison stimmt uns das natürlich traurig, wir alle haben uns mehr erhofft. Die Partien haben uns aber auch nochmal deutlich gezeigt, wo wir Verbesserungspotenzial haben. Doch man muss auch sagen, dass unsere Mannschaft im Vergleich zu den anderen noch relativ jung und unerfahren war, weshalb wir uns für die nächsten Jahre einiges erhoffen“, sagte Wrobel.

(Ott)
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