Wasserball: Niederlagen für ASC Duisburg und Duisburger SV

Wasserball : ASC Duisburg scheitert im Halbfinale

Wasserball DSV 98 verliert in Neukölln

Das war es dann für die Wasserballer des ASC Duisburg. Im Halbfinale der Deutschen Wasserball-Liga ist nach drei Spielen in der Serie gegen Titelverteidiger Waspo 98 Hannover Schluss. Für den Duisburger SV 98 spitzt sich die Lage im Kampf um den Verbleib in der A-Gruppe nach der 3:8-Niederlage bei der SG Neukölln zu.

Play-off-Halbfinale

Waspo 98 Hannover – ASC Duisburg 15:8.

Viertel: 4:1, 2:3, 5:3, 4:1 Tore: Schimanski (2), Eidner, Gietz, Illinger, Möller, Schüler, Bakulo.

Nach dem gelobten Auftritt am Mittwochabend schlugen sich die Amateure auch im zweiten Spiel der Serie in Hannover zunächst sehr tapfer. Nach einem 1:5-Rückstand kämpfte sich der ASC Duisburg bis zur Pause auf 4:6 heran. „Das war bis dahin eigentlich ganz gut“, befand Trainer Arno Troost. Nach dem Gegentreffer zum 5:7 verloren die Duisburger allerdings zwischenzeitlich wieder den Faden und musste Waspo Hannover dann endgültig ziehen lassen.

Waspo 98 Hannover – ASC Duisburg 14:10.

Viertel: 3:1, 2:2, 4:3, 5:4 Tore: Bakulo (4), Schüler (3), Gietz, Illinger, Möller.

Am Sonntag konnten sich die Duisburger dann noch einmal verbessern. Im dritten Viertel konnte die Mannschaft um Kapitän Paul Schüler sogar noch ein beachtliches 6:6 halten. „Dann kommen da eben so Typen wie Aleksandar Radovic“, haderte Trainer Arno Troost. Der Spitzenspieler der Hannoveraner markierte in dieser Phase fünf Tore in Folge (6:5 bis 10:6) und sorgte somit für die Vorentscheidung in dieser Begegnung. Troost: „In der Summer war das trotzdem ein gutes Ergebnis. Ein bisschen Selbstvertrauen kann man aus diesen Auftritten sicher für die anstehenden Aufgaben ziehen.“

Relegation

SG Neukölln – Duisburger SV 98 8:3.

Viertel: 2:0, 3:1, 1:2, 2:0 Tore: Roncevic (2), Schüring.

„Wir sind im Moment wirklich alles andere als vom Glück verfolgt“, seufzte Christian Vollmert. Zwei Tore waren den Duisburgern im Neuköllner Freibad aberkannt worden, dazu kam noch der kurzfristige krankheitsbedingte Ausfall von Istvan Keresztes und eine im dritten Viertel erlittene Nasenverletzung bei Kapitän Frederic Schüring. „Da kam leider einiges zusammen“, wusste Vollmert, der seiner Mannschaft trotz des klaren Ergebnisses absolut keinen Vorwurf machen wollte. „Auch wenn es bei einem 3:8 doof klingt, spielerisch war das auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Mit dem Spiel bin ich durchaus zufrieden, mit dem allerdings Ergebnis nicht.“

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