Wasserball-Liga: Potsdam siegt gegen ASCD im ersten Spiel um Platz drei

Wasserball : Karten werden neu gemischt, doch der ASCD steht unter Druck

Wasserball: Amateure verlieren das erste Spiel der Serie um Platz drei gegen Potsdam mit 3:9. DSV 98 unterliegt Ludwigsburg in der Pro-A-Relegation.

Im Kampf um die Bronzemedaille in der Deutschen Wasserball-Liga musste der ASC Duisburg im ersten Duell mit dem OSC Potsdam mit einer 3:9-Niederlage einen herben Rückschlag hinnehmen.

Es war ein durch und durch gebrauchter Tag für die Amateure. „Potsdam war besser. Sie waren besser eingestellt, haben das gut gemacht und bei uns hat es einfach nicht funktioniert. Das muss man anerkennen“, analysierte Arno Troost nach der Schlappe im ersten Spiel der Best-of-three-Serie.

Die Gastgeber kamen, wie schon im Vorjahr, deutlich besser ins Spiel und führten zur Pause schon mit 5:0. „Dann haben wir noch einmal einen leichten Luftzug genommen, leisten uns dann aber wieder einen Fehler und mit dem 6:2 war der Stecker dann endgültig gezogen“, so Troost. Möglichkeiten, das Spiel enger zu gestalten, hatten die Duisburger, aber „dann musst du die Chancen auch reinmachen. Die Abschlüsse, die wir genommen haben, waren zum Teil auch sehr unglücklich“, monierte der ASCD-Trainer. Damit steht der Hauptrunden-Dritte vor dem nächsten Duell unter Druck.

Am kommenden Samstag (19 Uhr) kommt die Serie nach Duisburg. Im Vereinsbad werden die Karten zwar noch einmal neu gemischt, doch Troost warnt: „Grundsätzlich macht es keinen Unterschied, ob du dieses Spiel jetzt mit einem oder mit zehn Toren verloren hast. Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken, noch ist nichts verloren. Wir haben am Samstag die Chance, das zu drehen.“ Sollte das Vorhaben gelingen, findet am Sonntag, ebenfalls an der Kruppstraße, ein Entscheidungsspiel statt.

Viertel: 2:0, 3:0, 2:3, 2:0. Tore: Eidner, Illinger, Möller.

Trotz der 12:14-Niederlage des Duisburger SV 98 gegen den SV Ludwigsburg in der Pro-A-Relegation zog Trainer Christian Vollmert ein positives Fazit. „Mit dem Ergebnis bin ich natürlich nicht zufrieden, mit dem Spiel schon. Das war ein klarer Schritt nach vorne, und es war das erste Mal, dass ich nicht völlig frustriert nach Hause gefahren bin.“

Nach dem 5:8 zur Pause kämpften sich die Duisburger wieder heran, glichen zum 8:8 aus und waren auch in der Folge drauf und dran, den starken Ludwigsburgern ein Beinchen zu stellen. „Wir haben nie aufgegeben und alles versucht“, so Vollmert, der vor allem Centerverteidiger Mika van Anholt für sein Spiel gegen Nationalspieler Timo van der Bosch ein dickes Lob aussprach.

Viertel: 2:4, 3:4, 3:3, 4:3. Tore: Kalberg (3), Boffen, Ranta, Keresztes (je 2), Schüring, van Anholt, Roncevic.

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