Wasserball: Duisburger SV 98 und ASC Duisburg nur Außenseiter

Wasserball : Duisburger Teams sind nur Außenseiter

Der Duisburger SV 98 empfängt die Wasserfreunde Spandau 04, der ASC Duisburg ist bei Waspo 98 Hannover zu Gast.

Es braucht keine Glaskugel, um vorauszusehen, wie das Wochenende für die beiden Duisburger Teams in der Deutschen Wasserball-Liga aller Voraussicht nach laufen dürfte. Der ASC Duisburg wird sich im Spiel bei Meister Waspo 98 Hannover nur unwesentlich mehr ausrechnen als der Duisburger SV 98 gegen Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04.

Duisburger SV 98 – Wasserfreunde Spandau 04 (Samstag, 16 Uhr, Schwimmstadion). Dieses Wochenende Berlin, nächste Woche Hannover – zum Abschluss des Jahres kommt es für die ohnehin schon gebeutelten 98er knüppeldick. Frank Lerner sieht die abschließenden Mammutaufgaben vor dem Weihnachtsfest jedoch als Geschenk und nicht als Fluch an. „Das sind zwei Spiele, in die wir ohne Druck gehen können”, sagt der Trainer, der nach der Pokalniederlage gegen Bayer Uerdingen am vergangenen Wochenende Aufbauarbeit leisten musste. „Es ist so besser, als wenn wir jetzt die Rückspiele gegen Esslingen oder Neukölln spielen müssten”, sagt Lerner.

Waspo 98 Hannover – ASC Duisburg (Samstag, 18.30 Uhr). In einer Statistik sind die Amateure den Niedersachsen voraus. In der Torjägerliste belegen die Duisburger die Plätze eins, zwei, fünf und sechs. Vorneweg geht Dennis Eidner mit 28 Treffern. Kapitän Paul Schüler kommt auf 20 Tore, Jan Bakulo (16) und Bastian Schmellenkamp (15) folgen. Erst dahinter – auf Platz acht – wird Aleksandar Radovic geführt, der 13 Treffer für Waspo erzielte. Im Wasser dürfte das kaum eine Rolle spielen. Die Chancen, dass die Duisburger aus dieser Zahlenspielerei Kapital in Form von Punkten schlagen könnten, halten sich in Grenzen. Im Supercup trafen beide Teams schon einmal aufeinander. Mit 15:7 ging das Spiel an Waspo. „Es gilt, stabiler zu stehen als zuletzt und sich gegen die Topspieler zu beweisen. Jeder Spieler kann aus den Situationen lernen”, sagt Nationalspieler Nils Illinger.

(Ott)
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