Wasserball: Wasserball: DSV 98 bleibt im Rennen

Wasserball : Wasserball: DSV 98 bleibt im Rennen

Die Mannschaft von Carsten Jocks behielt in den Heimspielen gegen die SGW Hamm/Brambauer (10:4) und die WU Magdeburg (14:8) die Oberhand und darf weiter auf die Teilnahme an den Ausscheidungsspielen zu den Playoffs hoffen.

Die Bundesliga-Wasserballer des Duisburger SV 98 haben dem Druck standgehalten und in sehr souveräner Manier ihre Pflicht erfüllt. Am Samstag setzten sich die Wedauer im Hallenbad Toeppersee mit 10:4 (2:0, 5:1, 0:1, 3:2) gegen den Aufsteiger SGW Hamm/Brambauer durch und revanchierten sich damit für die unnötige Hinspiel-Niederlage. Gestern ließ die Mannschaft von Carsten Jocks einen ebenso deutlichen 14:8 (5:2, 4:0, 1:3, 4:3)-Sieg über die WU Magdeburg folgen. Dank der optimalen Ausbeute bleibt der DSV im Rennen um einen Platz unter den ersten Vier, der nach dem Abschluss der Hauptrunde B zur Teilnahme an den Ausscheidungsspielen zu den Playoffs berechtigt.

Gegen Hamm/Brambauer, das ohne den früheren ASCD-Akteur Vuk Vuksanovic auskommen musste, war den 98ern von Beginn an anzumerken, dass sie auf Wiedergutmachung aus sind. Trotz viermaliger Unterzahl leuchtete nach dem ersten Viertel eine 2:0-Führung auf der Anzeigentafel. "Meine Mannschaft wollte keinen Zweifel daran aufkommen lassen, wer als Sieger aus dem Becken geht. Und das ist ihr gelungen", war Trainer Jocks angetan, mit welcher Konsequenz sein Team in der ersten Hälfte zu Werke ging. Spätestens als Wojciech Leszek zum 7:1 (16.) traf, waren die Kräfteverhältnisse geklärt.

Nach dem Seitenwechsel rieselte kurzzeitig Sand in den Duisburger Angriffsmotor, was der Gast aus Westfalen nutzte, um auf 7:3 (26.) zu verkürzen. Mehr ließen die vor allem in der Defensive überzeugenden 98er aber nicht zu. Der später zum Spieler des Tages gekürte Daniel Grohs und Centerspieler Raul Diakon schraubten das Resultat in der Schlussphase wieder in die Höhe.

Im gestrigen Nachholspiel gegen Magdeburg hatten es die 98er noch eiliger, dem Mitkonkurrenten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Tom Graue sorgte nach vier Minuten bereits für das 4:0. Bis zur Pause zog der DSV auf 9:2 davon und brachte den wichtigen Sieg anschließend trotz einer hohen Foulbelastung (17 persönliche Fehler) und des verletzungsbedingten Ausscheidens von Florian Sons (nach dem dritten Viertel) ohne Probleme über die Zeit. Ein Sonderlob verdiente sich Lars Standke. Der Centerverteidiger steuerte vier Treffer zum nie gefährdeten Erfolg bei.

Dank des erfolgreichen Doppelspieltags kletterte der DSV 98 (12:14) auf den begehrten vierten Platz. Allerdings trügt die Tabelle insofern, als dass die Mitbewerber aus Neustadt und Krefeld jeweils drei Partien weniger absolviert haben. Weiter geht es für die Wedauer nach der Karnevalspause am Sonntag, 17. Februar. Um 18 Uhr wird dann im Badezentrum Bockum das Pokal-Achtelfinale bei der SV Krefeld 72 angepfiffen.

(kök)