Wasserball: ASC Duisburg startet in Best-of-three-Serie gegen OSC Potsdam

Wasserball : ASC Duisburg peilt Edelmetall an

Das Team startet am Samstag in Potsdam in die Best-of-three-Serie um Bronze. Im Rennen um den Verbleib in der A-Gruppe ist der Duisburger SV 98 gegen den SV Ludwigsburg gefordert.

Für den ASC Duisburg geht es ab heute um das erklärte Saisonziel in der Deutschen Wasserball-Liga: Edelmetall. In der Best-of-three-Serie um Platz drei trifft das Team wie im vergangenen Jahr auf den OSC Potsdam.

Play-offs; Serie um Platz drei: OSC Potsdam – ASC Duisburg (Sa., 19 Uhr). Eine ganze Saison lang haben die Amateure auf diese Serie hingearbeitet. „Das ist eine Serie, die Spannung verspricht“, sagt Coach Arno Troost. Mit Platz drei nach Abschluss der Hauptrunde haben die Duisburger leicht die Nase vorn. In den direkten Duellen (12:12, 7:10) punkteten zwar die Potsdamer, aber „da haben wir im Rückspiel auch ohne Dennis Eidner gespielt. Das lässt sich nur schwer kompensieren“. Diesmal aber melden sich alle Akteure einsatzfähig.

Am Freitag trainierten die Amateure noch einmal im Schwimmstadion, um sich auf das Spiel in Potsdam einzustellen. „Wir tun uns da immer sehr schwer. Im vergangenen Jahr haben wir da nicht gut ausgesehen“, so Troost. Für das heutige Duell wünscht sich der Coach, dass seine Mannschaft möglichst sofort in die Partie findet. „Wir fahren optimistisch nach Potsdam. Zuletzt sind wir immer schwer ins Spiel gekommen, mussten uns reinkämpfen. Das soll nicht wieder passieren. Ich wünsche mir, dass es eng ist, und am liebsten führen wir die ganze Zeit. Wenn wir diese Serie auch noch erfolgreich gestalten, haben wir eine perfekte Saison gespielt.“

Nach dem heutigen Auswärtsspiel kommt die Serie am kommenden Samstag, 1. Juni, ab 19 Uhr im ASCD-Vereinsbad an die Wedau. Bei Bedarf findet am 2. Juni (15 Uhr) noch ein weiteres, entscheidendes Spiel um Bronze in Duisburg statt.

Relegation: Duisburger SV 98 – SV Ludwigsburg (Sa., 16 Uhr, Vereinsbad). Im Rennen um den Verbleib in der A-Gruppe bleiben die Duisburger kämpferisch. „Wir nehmen es frei nach dem Motto: Wir haben keine Chance, die wollen wir ergreifen“, sagt Trainer Christian Vollmert. Der 98-Coach hatte bei den jüngsten Spielen einen spielerischen Aufwärtstrend ausgemacht und hofft nun, dass sein Team diese Eindrücke „endlich auch in etwas Zählbares umsetzen kann.“ Dass dieses Vorhaben vor allem gegen den starken SV Ludwigsburg alles andere als leicht werden dürfte, hat das Hinspiel gezeigt. Zu Beginn der Runde unterlagen die Duisburger mit 7:14. „Wir müssen ganz konzentriert, taktisch und mannschaftlich geschlossen auftreten, dann werden wir das im eigenen Becken auch gewinnen“, so Vollmert. „Wir dürfen nicht in blinden Aktionismus verfallen, dann können wir in dieser Runde noch ein Wörtchen mitreden.“

Mut machen den Duisburger zwei Dinge: Nach einigen schweren Wochen, in denen die 98er arg gebeutelt waren, scheint sich die Personalsituation zu entspannen. Vollmert: „Ich hoffe jetzt für den Rest der Saison, dass wir verschont bleiben.“ Zudem scheint nun festzustehen, dass nach dem proklamierten Rückzug des SVV Plauen aus der Pro A tatsächlich auch der dritte Platz in der Aufstiegsrunde reicht, um künftig im Oberhaus mitzuspielen.

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