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Fußball: Vor der Rückkehr zu RWO: Abels Frust über die "Motzer"

Fußball : Vor der Rückkehr zu RWO: Abels Frust über die "Motzer"

Keine Frage, das morgige Gastspiel seiner Elf bei Rot-Weiß Oberhausen II ist für Günter Abel ein ganz besonderes. Der Trainer des Fußball-Oberligisten VfB Homberg trägt noch heute das Kleeblatt im Herzen. Insgesamt war der ehemalige Abwehrspieler zehn Jahre lang für die Oberhausener im Einsatz (1984 bis 1988 und 1991 bis 1997). Dabei absolvierte er 203 Ligaspiele und erzielte 15 Tore. Im Mai 2006 übernahm er bei der abstiegsbedrohten Regionalliga-Mannschaft von RWO für die letzten vier Saisonspiele das Traineramt, konnte den Abstieg aber nicht verhindern. Im Anschluss kehrte Abel zur Reserve-Mannschaft zurück, wo er bis Juni 2008 blieb, ehe es im Winter des gleichen Jahres nach Homberg ging.

Nun trifft der VfB morgen auf die RWO-Reserve. Eines haben beide Mannschaften gemeinsam: Der Saisonstart verlief alles andere als optimal. Während der VfB nach drei Spielen mit zwei Punkten dasteht, gelang RWO nach zwei Niederlagen zuletzt beim 0:0 in Cronenberg der erste Punktgewinn.

Nach dem Spiel gegen Ratingen 04/19 (3:3), bei dem der frühere Profi-Torwart Oliver Adler den Oberhausener Kiebitz gab, sprach Günter Abel Klartext. Dabei stand nicht die spielerische Leistung, sondern das Verhalten seiner Spieler im Vordergrund. "Es kann nicht sein, dass die Führungsspieler auf dem Platz negativ sprechen. Das geht gar nicht. Meckern gehört dazu, aber nicht auf dem Platz, sondern anschließend in der Kabine. Während der Spiele sorgt das nur für Unmut und ist nicht gerade förderlich für das Zusammenspiel", ärgerte sich Abel, der drastische Maßnahmen ankündigte: "Wer meint, dass er weiter motzen muss, kann sich gerne mal ein Spiel von der Tribüne aus angucken."

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Dennis Konarski, der einer von vielen Ex-RWO-Spielern im Homberger Kader ist. Der Innenverteidiger musste gegen Ratingen nach einem Schlag aufs Knie ausgewechselt werden. Derweil rückt Sunay Acar wieder in den Kader.

(tiwi)