Lokalsport: VfB mit "absolutem Willen" zum 4:0

Lokalsport : VfB mit "absolutem Willen" zum 4:0

Landesliga: Marcel Kalskis Torpremiere beim Homberger Sieg in Speldorf.

Nach dem 2:1-Erfolg beim 1. FC Kleve hat der VfB Homberg in der Fußball-Landesliga nachgelegt und einen souveränen 4:0 (2:0)-Sieg beim Tabellenletzten VfB Speldorf eingefahren. "Wir haben die richtigen Schlüsse aus den ersten Begegnungen gezogen. Du musst in dieser Spielklasse effektiv spielen und das Schöne zunächst hinten anstellen. Letztlich zählt in erster Linie, dass man erfolgreiche Begegnungen abliefert", bilanzierte Hombergs Trainer Stefan Janßen.

Überragender Mann bei den Gelb-Schwarzen war Dennis Wibbe. Der ehemalige Ratinger besorgte die frühe Führung (9.) und erzielte nach der Pause das vorentscheidende 3:0 (50.). Zwischenzeitlich hatte Sunay Acar per Foulelfmeter den zweiten Homberger Treffer beigesteuert (21.). Oguzhan Cuhaci war beim Versuch, einen abgeblockten Ball Richtung Tor zu schießen, gelegt worden.

"Wir standen hinten sehr sicher und haben kaum gegnerische Chancen zugelassen. Wenn man bedenkt, dass wir eine anstrengende englische Woche hinter uns und die gleiche Aufstellung wie in Kleve gewählt haben, ist der Erfolg umso höher zu bewerten", sparte Stefan Janßen nicht mit Lob. Sein Fazit: "Unser Auftritt in Kleve war bärenstark. In Speldorf haben wir einen weiteren Dreier eingefahren. Wenn ich sehe, wie sich Sunay Acar, Julian Dusy oder Thorsten Kogel durchgebissen haben, dann war das ein Zeichen vom absoluten Willen."

Großen Jubel löste der 4:0-Schlusspunkt durch den in den Vorwochen bemüht, aber glücklos agierenden Marcel Kalski (59.) aus. Janßen: "Das ganze Team kam nach seiner Torpremiere zum Gratulieren. An der Reaktion des Kaders sieht man, wie wichtig Marcel für uns ist und welchen Stellenwert er durch seinen Einsatz besitzt."

Einen Wermutstropfen für die Homberger gab es doch: Mittelfeldspieler Cengizhan Erbay musste mit einer Schulterverletzung ins Krankenhaus gebracht werden. Janßen: "Das trübt unsere Siegfreude natürlich deutlich. Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist." Bis Dienstag wollen die Homberger ihren Sieg genießen. Janßen: "Dann bereiten wir uns auf den SV Straelen vor."

(RP)
Mehr von RP ONLINE