VfB Homberg will Angstgegner besiegen

Fußball : Nun auch den Angstgegner besiegen

Der VfB Hilden, heutiger Gegner des Oberliga-Spitzenreiters VfB Homberg, hat zuletzt vor fünf Jahren gegen die Gelb-Schwarzen verloren. Trainer Stefan Janßen hofft auf viele Zuschauer.

Die Erfolgswelle ebbt nicht ab. Fußball-Oberligist VfB Homberg steht vor dem am heutigen Samstag um 16 Uhr steigenden Heimspiel gegen den VfB Hilden ungeschlagen nach zehn Siegen in elf Spielen mit sieben Punkten Vorsprung auf Platz zwei an der Tabellenspitze. Der Trainer ist indes dabei, die Lorbeeren für den bereits beachtlichen dritten Platz in der Vorsaison und den anhaltenden Erfolg zu erhalten. Erneut ist Stefan Janßen bei der Wahl zu Duisburgs Trainer des Jahres im Rennen der letzten drei Kandidaten.

Ob es der Coach neben Thomas Gerstner von den MSV-Frauen und Kanupolo-Trainer Björn Zirotzki am 23. November im Theater am Marientor wie schon vor zwei Jahren auf das oberste Podest schafft, ist „es eine große Ehre für mich, dabei zu sein“, sagt Janßen und fügt hinzu: „Ich bin total begeistert und danke allen, die für mich gestimmt und mich unterstützt haben.“

Unterstützung ist das Schlagwort für den Trainer, der „eine Bitte an alle sportbegeisterten Duisburger“ richten möchte. „Am Samstag uns und am Montag den MSV Duisburg beim Zweitliga-Spiel gegen St. Pauli zu unterstützen“, sagt Janßen, der bekennendes Mitglied bei den Zebras ist. „Meine Jungs haben Großes vollbracht und sich die Unterstützung verdient, die sie am Samstag dringend brauchen. Der MSV hat eine tolle Leistung in Köln abgeliefert und mit seinem neuen Trainer frischen Wind reingebracht. Es wäre großartig, wenn ihn ein volles Haus zum nächsten Sieg schreien würde“, so Janßen.

Was den heutigen Gegner der Homberger angeht, warnt Janßen trotz dessen zwölftem Platz vor einer „bärenstarken Truppe, deren Ergebnisse für sich sprechen.“ Elf seiner zwölf Zähler holte der VfB in den letzten sieben Partien – darunter ein 5:3 in Schonnebeck und ein 4:0 beim Tabellenzweiten 1. FC Bocholt. „Sie haben bewiesen, dass gerade bei Vereinen, die oben stehen, mit ihnen zu rechnen ist“, warnt Janßen.

Die Homberger würden da also ins Bild passen und in den letzten Jahren waren die Gelb-Schwarzen auch oft ein gern gesehener Gegner des VfB Hilden. So ist die Motivationsspritze auch bei einem Sieben-Punkte-Polster kaum nötig. „Da muss ich tatsächlich nicht viel sagen. Seit ich Trainer in Homberg bin, haben wir es nicht geschafft, Hilden zu bezwingen“, sagt Stefan Janßen. Der letzte Sieg liegt gar fünf Jahre und acht Spiele zurück. Doch momentan würde es nicht verwundern, wenn die Erfolgsserie auch gegen diesen ungeliebten Gegner weiter anhält.

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