Lokalsport: VfB Homberg verliert nach der Halbzeit den Zugriff

Lokalsport : VfB Homberg verliert nach der Halbzeit den Zugriff

Eigentlich sah der Plan vor, beim TV Aldekerk, Ex-Verein der Trainer Achim Schürmann und Dirk Rahmel, zu punkten. Doch am Ende kehrte der Handball-Regionalligist VfB Homberg ohne Zähler und mit einer 27:34 (12:16)-Niederlage zurück nach Duisburg. Dabei war das Team des VfB in der ersten Halbzeit in Schlagdistanz zum ATV. Doch nach dem Seitenwechsel bekam vor allem die Defensive kaum noch einen Zugriff auf die quirligen Hausherren.

Besonders zwei frühe Zeitstrafen gegen den Homberger Abwehrchef Marius Brunotte schwächten den VfB. Bereits nach knapp 20 Minuten konnte der hochgewachsene Spieler nur noch dosiert auf die Platte zurückkehren. "Wir haben vor allem im zweiten Durchgang viele einfache und schnelle Gegentore kassiert, die wir ja vermeiden wollten. Zusätzlich war nach der Pause auch kämpferisch bei einem Großteil der Spieler die Luft raus - abgesehen von Nikolai Lenz, der sich immer wieder aufgerieben hat", monierte VfB-Trainer Achim Schürmann die Einstellung seiner Mannschaft.

Die Tatsache, dass Aldekerk noch um den Klassenerhalt kämpft, sorgte bei den Hausherren für ein deutlich bissigeres Auftreten. "Verlieren kann man hier. Aber die Art und Weise, wie wir in der zweiten Halbzeit aufgetreten sind, war einfach unterirdisch", ärgerte sich Hombergs Coach. Zusätzlich verlor das Gäste-Team in der 38. Minute mit Mirko Krogmann seinen zweiten hochgewachsenen Spieler nach einem Foulspiel mit roter Karte. Fraglich ist noch, ob Nils ter Haar und Dominik Gernand am kommenden Spieltag wieder einsatzbereit sind, da sie sich während der Partie verletzt haben. Wie schwer, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

TV Aldekerk - VfB Homberg 34:27 (16:12)

VfB: Denter (1.-26., 30.-60.), Jäger (26.-30.); Lenz (11/7), Wink (4), Szymanowicz (3), Gatza, Roschig, Krogmann, Brunotte (je 2), ter Haar (1); Gernand, Hüpperling, Upietz, Wetteborn.

(SNö)
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