VfB Homberg unter Erfolgsdruck in Handball-Regionalliga

Handball : VfB Homberg steht im Heimspiel unter Erfolgsdruck

Der Handball-Regionalligist empfängt das Schlusslicht Adler Königshof. Die Wölfe Nordrhein spielen bei BTB Aachen.

Jahres- und Hinrundenabschluss in der Handball-Regionalliga: Der VfB Homberg will sich nicht die Festtagsstimmung vermiesen und steht im Abstiegskampf gegen Adler Königshof unter Zugzwang. Die Wölfe Nordrhein sind in Aachen am Ball.

VfB Homberg – DJK Adler Königshof (Samstag, 19.30 Uhr, Ehrenstraße). Nach zuletzt zwei ärgerlichen Niederlagen, bei denen die Hürden für den VfB Homberg deutlich zu hoch waren und Bonuspunkte verpasst wurden, ist das Team heute Abend in der Pflicht, zu punkten. Schließlich empfangen die Homberger mit der DJK Adler Königshof den Tabellenletzten in der Erich-Kästner-Gesamtschule. Ein Sieg ist dabei Pflicht, will man nicht unnötigerweise in den Abstiegsstrudel geraten. Denn noch hat der VfB vier Zähler mehr als der erste Abstiegskandidat. Außerdem steht auch in der Regionalliga der letzte Spieltag des Jahres an – und mit einem Sieg lassen sich viel schöner und entspannter Weihnachten und der Jahreswechsel feiern.

Allerdings fehlen mit Sven Upietz (Knieprobleme) und Nils ter Haar (gebrochene Hand) weiterhin zwei Leistungsträger. Beide haben aber signalisiert, zum Rückrundenstart Ende Januar wieder in den Kader zurück zu kehren. Die Adler kommen dagegen mit einem alten Bekannten nach Homberg: Timo Hüpperling schloss sich im Sommer der DJK an und ist auf Anhieb zu einem der Toptorschützen geworden. „Auch angesichts solch eines starken Spielers dürfen wir unseren Gegner – wie auch alle anderen in der Liga – nicht unterschätzen. Immerhin hat Königshof so einige Duelle nur sehr knapp und unglücklich verloren und der Punkteunterschied ist nicht sonderlich groß“, sagt VfB-Trainer Achim Schürmann. Schließlich gibt es keinen Sieg im Vorbeigehen – auch nicht gegen das Tabellenschlusslicht.

BTB Aachen – HC Wölfe Nordrhein (Samstag, 19.30 Uhr). Aufsteiger Aachen startete schwach in die Saison, ist aber mittlerweile in der Liga angekommen. Die Kaiserstädter gewannen drei ihrer letzten vier Spiele und halten sich als Tabellensiebter in der Komfortzone der Liga auf. Die Aachener sind gespickt mit routinierten Spielern, die schon höherklassig am Ball waren. „Simon Breuer allein weist mehr Erfahrung auf als mein gesamter Rückraum“, sagt Wölfe-Trainer Alexander Tesch.

Die Rheinhauser haben am vergangenen Samstag mit dem Heimsieg über den TV Rheinbach Selbstvertrauen getankt und wollen sich nun auch entsprechend gut in Aachen verkaufen. Mit Kevin Kirchner (Ellbogen-Verletzung), Simon Batz und Andreas Kropp (beide erkrankt) fallen aber drei Stammkräfte aus. Alexander Tesch, der vor Wochenfrist ein überraschendes Comeback als Spieler feierte, packt sein Trikot mit der Nummer 17 „für den Notfall“ ein. Am Kreis setzt Tesch aber zunächst auf Jonas Rennings. „Jonas hat diese Chance verdient. Ich setze großes Vertrauen in ihn“, sagt der Trainer. Auch die Rheinhauser benötigen die Punkte, um sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

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