Lokalsport: VfB Homberg II zeigt Siegeswille

Lokalsport : VfB Homberg II zeigt Siegeswille

Zum Jahresabschluss machten sich die dünnen Personaldecken der vier Duisburger Handball-Landesligisten bemerkbar. So mussten sich zwei der vier Teams dem Gegner geschlagen geben. Das Spiel der HC Wölfe Nordrhein II fiel aufgrund von Spielermangel komplett aus. Einzig der VfB Homberg II gewann das letzte Duell des Jahres.

SV Schermbeck - TV Aldenrade 28:22 (12:12) TVA: Metzner (10/3), Brock (7), Fischer (2), Strehl, Kratky, Roskosc. Den Posten an der Seitenlinie übernahm der aktuell Verletzte Walsumer Spieler Konstantin Sondram für den abwesenden Chefcoach Jörn Janhsen. Und er sah eine starke erste Halbzeit seiner Mannschaftskameraden, in der der SVS immer wieder zu Fehlern gezwungen wurde. Überhaupt stimmte die kämpferische Einstellung und Leistung der Gäste. Allerdings ließ die TVA-Truppe diverse gute Chancen aus. Nach dem Seitenwechsel machte sich bei den Walsumern die dünne Personaldecke mit nur einem Auswechselspieler bemerkbar. "Schermbeck war der verdiente Sieger obwohl wir auf Augenhöhe waren", so Sondram.

VfB Homberg II - HC TV Rhede 27:26 (12:11) VfB: Murmann (7), Thiel (5/1), Knobloch (4/3), Brockmann (4), Weinand (3), Flintrop, Srsa (je 2). Insgesamt fehlen den Hombergern mittlerweile zwölf (Stamm-)Spieler. Entsprechend hat die Mannschaft, die Samstag auf dem Parkett stand, so noch nie zusammen agiert und wird es wohl auch nie wieder tun. "Die Jungs sind absolute Mentalitätsmonster. Niemand in der Halle hat vor dem Spiel an einen Erfolg von uns geglaubt. Bei so vielen Verletzten und einer so kurzfristig zusammengestellten Mannschaft bin ich sehr zufrieden mit dem was ich gesehen habe", sah VfB-Coach Sascha Thomas eine herausragende kämpferische Leistung.

TV Borken - GSG Duisburg 31:21 (15:10) GSG: Münstermann (7/4), Slawik (4), Büttner (3), Schweers (2), Kalus, Deffke, Wright, Michaeli, Korn. Auch die GSG ging erneut stark ersatzgeschwächt ins letzte Spiel des Jahres. "Es ist uns nicht wirklich gelungen, die Partie offen zu gestalten, obwohl die Einstellung meiner Mannschaft vollkommen in Ordnung geht.

Zumindest ist es aber tröstlich, dass bisher kaum ein Team in Borken punkten konnte, sodass die Niederlage keine große Schande ist", erklärte GSG-Trainer Sascha Baran nach der Partie. Der Großenbaumer Coach hegt den Weihnachtswunsch, dass sich der eine oder andere wichtige verletzte Spieler nach der Winterpause zurückmelden und wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann.

(SNö)