Fußball: VfB Homberg gewann Turnier

Fußball : VfB Homberg gewann Turnier

Der VfB Homberg hat seinen Titel verteidigt. Durch das 7:5 nach Neunmeterschießen im Endspiel gegen Hamborn 07 sicherte sich der Oberligist zum fünften Mal den Gewinn des traditionsreichen Turniers.

Zwei Mannschaften hätten in diesem Jahr den Gewinn des 21. Duisburger Hallenfußball-Stadtpokals verdient gehabt. Mit dem VfB Homberg setzte sich in einem hochklassigen und an Spannung nicht zu überbietenden Finale schlussendlich die glücklichere durch. "Erst hatten wir Dusel, dann trat wieder unser Neunmeter-Killer in Erscheinung", meinte Coach Thomas Bungart freudestrahlend nach der geglückten Titelverteidigung, die Kräfte freisetzen soll im ab Ende Februar anstehenden Abstiegskampf in der Oberliga Nordrhein.

Sogolj überragend

Doch nicht nur die Homberger taten etwas für's Selbstvertrauen. Auch die unterlegenen Kicker von Verbandsligist Hamborn 07, die in Almir Sogolj (12 Turniertreffer) den überragenden Akteur in ihren Reihen hatten, stellten ihre Klasse unter Beweis. "Am Ende waren wir nicht sicher clever genug, aber alles in allem bin ich mit der Turnier-Leistung sehr zufrieden", äüßerte sich Co-Trainer Thorsten Schramm, der seinen "Chef" Stephan Küsters beim Budenzauber vertrat.

Darüber, dass sich mit Homberg und Hamborn die beiden besten Teams im Finale gegenüber standen, herrschte Einigkeit unter den rund 800 Zuschauern, die am Samstag den Weg in die Rhein-Ruhr-Halle gefunden hatten. In der ohne Verlustpunkte absolvierten Gruppenphase ließen die Kicker keinen Zweifel an ihrer Dominanz aufkommen, und auch in den Viertel -und Halbfinalpartien hatten die Gegner nichts zu bestellen. Die Überraschungsmannschaft des Turniers war Bezirksligist KSV Ataspor, der im Viertelfinale den MSV Duisburg II mit einem wahren Kraftakt niederringen konnte und erst dann gegen 07 die Segel streichen musste.

Zufrieden zeigte sich Peter Thomas mit dem Verlauf des Turniers. Der 55-Jährige, seit Ende November Vorsitzender der Fachschaft Fußball, und seine Mitarbeiter hatten keinerlei Probleme bei der Durchführung der Traditionsveranstaltung. "Unser Debüt verlief weitestgehend nach Wunsch", durfte Thomas feststellen. Freilich, für die Zukunft möchte der 55-Jährige einige Änderungen vornehmen: "Wir sind sicherlich noch nicht am Ende der Fahnenstange angelangt. Es gilt, den Qualifikationsmodus zu optimieren. Außerdem möchten wir 2007 einen Bundesligisten am Start haben."

(RP)
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