VfB Homberg feiert einen Einstand nach Maß.

Handball : Homberger bleiben in Königswinter unbeeindruckt

Handball: Der VfB gewinnt zum Saisonstart knapp mit 27:26 bei der HSG Siebengebirge. Am Ende müssen die Gäste zittern.

Bereits im Vorjahr starteten die Regionalliga-Handballer des VfB Homberg mit einem Spiel bei der HSG Siebengebirge in die neue Saison. Damals setzte es noch eine 26:29-Schlappe. An diesem Samstag ging es nun erneut nach Königswinter. Doch diesmal behielten die Gäste aus Duisburg die Oberhand, sodass sie mit einem verdienten 27:26 (12:10)-Erfolg die Heimreise antreten konnten.

Die Homberger starteten hellwach in die Partie und konnten vom Auftakt weg eine gute Abwehr stellen, in der Neuzugang Robin Milhorst sein Pflichtspieldebüt geben durfte. Einzig Aaron Denter im Tor agierte zunächst noch etwas unglücklich, sodass nach einer guten Viertelstunde Julian Seemann seinen Platz einnahm. Im Verlauf durften dann aber beide nochmals ihre Stärken unter Beweis stellen.

Auch nach dem Seitenwechsel – der VfB Homberg war mit einem 12:10-Vorsprung in die Kabine gegangen – traten die Gäste weiterhin stark und abgeklärt auf, ohne sich von der gut besuchten und lauten Halle in irgendeiner Art und Weise beeindrucken zu lassen. So gelang es, in der 39. Minute durch den sicheren Siebenmeterschützen Nikolai Lenz den Vorsprung auf sechs Tore auszubauen. Doch die Hausherren wollten sich noch nicht geschlagen geben. Als Nikolai Lenz in der 50. Minute beim Stand von 22:19 eine Zeitstrafe aufgebrummt bekam schafften es die Gastgeber wieder, sich bis auf ein Tor heran zu kämpfen.

Die Homberger ließen sich aber erneut nicht beeindrucken, sondern behielten vor allem dank der stark aufspielenden Achse Szymanowicz/Krogmann die Nerven. In der Schlussminute konnte erzielte dann Jan Roschig das Tor zum 27:25, bevor er sich dann bei der folgenden Abwehraktion verletzte. Zwar konnte die HSG 14 Sekunden vor Ende noch einmal auf 26:27 herankommen, doch das blieb dann der Endstand.

„Das war ein toller Auftritt vor guter Kulisse und gegen einen starken Gegner. So kann und darf es weitergehen. Wir haben uns das Leben aber in der Schlussphase unnötig schwer geacht“, resümierte VfB-Trainer Achim Schürmann nach dem ersten Saisonspiel.

HSG Siebengebirge – VfB Homberg 26:27 (10:12)

VfB: Denter (1.-15., 48.-53., 59.-60.), Seemann (15.-48., 53.-59.) – Szymanowicz (6), Krogmann (5), Lenz (5/4), Roschig, Wink (je 3), Brunotte, Upietz (je 2), Pagalies (1), Milhorst, Moritz, Werner.

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