1. NRW
  2. Städte
  3. Duisburg
  4. Sport

Lokalsport: VfB Homberg empfängt starken 1. FC Bocholt

Lokalsport : VfB Homberg empfängt starken 1. FC Bocholt

Nach dem deutlichen 5:2-Sieg auf dem Acker von Hönnepel-Niedermörmter erwartet die Oberliga-Fußballer des VfB Homberg in der letzten englischen Woche der Saison heute Abend um 19.30 Uhr "ein ganz anderes Spiel", wie Coach Stefan Janßen sagt - und das ist nicht nur auf das deutlich komfortablere Geläuf im heimischen PCC-Stadion bezogen.

Mit dem 1. FC Bocholt kommt der starke Tabellendritte zum Fünften an den Rheindeich. "Wir werden einen sehr guten Tag brauchen, um etwas gegen sie holen zu können", sagt Trainer Janßen und schiebt nach: "Aber wir selbst sind weit entfernt von irgendwelchen Plätzen, die uns Sorgen bereiten könnten, und mit einer ähnlichen Leistung wie gegen Hönnepel haben wir sehr gute Chancen." Zudem zeigten die Homberger schon im Hinspiel, dass sie mit den Schwarz-Weißen mithalten können. Entscheidender Mann beim 2:0-Sieg am Hünting war Doppeltorschütze Jonas Rölver, der am vergangenen Sonntag nach längerer Zeit mal wieder in der Startelf stand und unter anderem eine, so Janßen, "überragende" Vorarbeit zum 5:2 durch Dennis Wibbe leistete. Gut möglich, dass der Blondschopf auch im Rückspiel wieder seine Chance gegen den 1. FC erhält.

In der Offensive bringen es beide Teams auf 51 Tore. Maßgeblichen Anteil in Bocholt hat daran Ismail Öztürk mit 17 Treffern. "Auf ihn gilt es besonders aufzupassen", weiß Janßen um die Qualitäten des ehemaligen MSV-Spielers, der in den letzten vier Partien allein sechsmal traf. "Aber sie haben auch noch ein paar andere gute Jungs." André Bugla etwa hat ebenfalls einen Lauf und kommt auf elf Treffer. Aber auch in dieser Hinsicht muss sich der VfB nicht verstecken. Justin Bock dürfte nach seinem Viererpack in Kalkar bald vor Selbstvertrauen platzen und gemeinsam mit den 13 Toren von Dennis Wibbe steht das Homberger Torjäger-Duo dem aus Bocholt auch nur in einem Treffer nach. Nicht nur deshalb erwartet Stefan Janßen "ein richtig gutes Spiel" unter Flutlicht-Atmosphäre und hofft auf die passende Unterstützung: "Es wäre schön, wenn ein paar mehr Leute ins PCC-Stadion pilgern würden. Das haben die Jungs sich verdient." Oguzhan Cuhaci hat indes einen neuen Verein gefunden. Den Offensivmann zieht es zum Landesligisten SpVgg Sterkrade-Nord.

(sven)