Lokalsport: VfB Homberg beendet eine "Wahnsinns-Saison"

Lokalsport : VfB Homberg beendet eine "Wahnsinns-Saison"

Dennis Wibbe hatte zum Abschneiden des VfB Homberg in der morgen endenden Saison der Fußball-Oberliga vor einigen Wochen einmal gesagt: "Unser Ziel war es, schnellstmöglich den Klassenerhalt zu sichern." Und der Stürmer, der die Kapitänsbinde vom verletzten Julian Dusy übernommen hat, schob nach: "Das haben wir ganz gut hinbekommen."

Bei 30 Punkten Abstand zur Abstiegszone, ist "ganz gut" ein wenig untertrieben. Morgen um 15 Uhr können die Kicker vom Rheindeich mit einem Sieg beim Tabellenvierzehnten TuRU Düsseldorf (Feuerbachstraße) ganz andere Tabellenregionen sichern. "Wir haben es in der eigenen Hand, den dritten Platz zu verteidigen. Und das haben wir vor", sagt Stefan Janßen. Für den Trainer wäre es der passende Abschluss "einer Wahnsinns-Saison, die wir durch tolle Leistungen und ein Wahnsinns-Engagement aller Beteiligten absolviert haben."

Da die SpVg. Schonnebeck im Aufstiegsrennen mit Spitzenreiter SV Straelen zwingend gegen die zwei Punkte hinter dem VfB liegenden, viertplatzierten Sportfreunde Baumberg gewinnen muss, könnte sich der VfB in Düsseldorf womöglich sogar eine Niederlage leisten. Nach 14 Spielen ohne Negativerlebnis ist das für die Homberger aber freilich keine Option.

Wenn es nach der Rückrunden-Tabelle ginge, hätte der VfB sogar noch die Chance zum Aufstieg. Mit 33 Punkten stehen die Homberger noch vor Spitzenreiter SV Straelen, der morgen gegen den VfR Fischeln den Aufstieg perfekt machen kann, auf Platz zwei. Bei aller Freude macht sich aber auch Wehmut beim Coach breit. "Es ist traurig, dass die Saison mit diesem tollen Team zu Ende geht. Die Art und Weise, wie wir gearbeitet und zusammengefunden haben, hat mich als Trainer sehr beeindruckt. Das sind tolle Typen in unserer Truppe, und ich bin gleichermaßen stolz darauf, dass wir die meisten Spieler halten konnten." Das, sagt Stefan Janßen, "macht Hoffnung, dass wir im nächsten Jahr eine ähnlich tolle Saison hinlegen können."

(sven)