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Lokalsport: Verspätungen und eine Absage bei den neunten Segeltagen

Lokalsport : Verspätungen und eine Absage bei den neunten Segeltagen

Bereits zum neunten Mal öffneten die Duisburger Segelclubs am Wochenende rund um die Sechs-Seen-Platte, den Toepper- und den Lohheider See ihre Pforten. Trotz eher bescheidenen Wetters wurden die Veranstaltungen wieder gut angenommen.

Organisiert wurden die Segeltage an der Sechs-Seen-Platte erneut vom Duisburger Segelclub, zusammen mit dem Duisburger Kanu- und Segelclub, dem Duisburger Yacht-Club, der Segelabteilung des ETuS Wedau und dem Windsurfing Club Ruhr. An den anderen beiden Seen, im Duisburger Westen gelegen, hatten die Wassersportgemeinschaft Rumeln-Kaldenhausen und die Seglergemeinschaft Lohheider See die Verantwortung inne. Insgesamt taten die sechs Clubs eine ganze Menge, um den Gästen einen möglichst breiten Einblick in den Duisburger Wassersport zu gewähren.

Einerseits präsentierten die Vereinsmitglieder bei verschiedenen Regatten ihr Können. Gleichzeitig gab es aber auch ein buntes Rahmenprogramm, bei dem sich neugierige Gäste unter anderem ins Stand-Up-Paddeling, Geocaching und Kanufahren einweisen lassen konnten. Zusätzlich gab es Vorträge rund um den Wassersport. Auch Probesegeln mit einem erfahrenen Skipper inklusive Segel-Crash-Kurs war nach Absprache möglich und wieder gerne angenommen. Das Motto lautete hier: "Nicht nur gucken, auch mit anpacken".

"Leider mussten wir die für den Sonnenuntergang am Samstagabend geplante Lampionfahrt auf dem Masurensee absagen, da das Wetter dafür zu unbeständig war. Wir haben es noch lange versucht, aber irgendwann mussten wir eine Entscheidung treffen, zumal immer mehr Teilnehmer und Gäste nach Hause gegangen sind", so DSC-Pressewartin Kerstin Ohligschläger. Auch sonst mussten einige Regatten mit Verspätung starten. Aber insgesamt verlebten alle Clubs ein erfolgreiches Wochenende, das von der - ebenfalls etwas verspäteten - DSC-Classics-Regatta gekrönt wurde. Hier starteten nur Boote, die mindestens 25 Jahre alt sind und vollständig aus Holz bestehen. Bereits am Samstag ging die Meisterschaft der Stadtmeister über die Bühne. Verschiedene Bootsklassen gingen zeitgleich an den Start und wurden nach einem festgelegten Punktesystem bewertet. Am Ende behielt hier das Team Moritz Langschädel/Hannah Shermann die Oberhand.

Bereits am Samstagvormittag gingen die jüngsten Segler an Bord. Beim Maskottchenrennen, einer Schnitzeljagd zu Wasser und an Land in der kleinsten Segelklasse, der Optimisten-Klasse, ging das DSC-Mädchenteam siegreich hervor. Zweiter wurden die DSC-Jungs. "Das siegreiche Quartett gehört zu unseren Nachwuchshoffnungen. Wir halten große Stücke auf die vier. Dazu kommen noch ein paar andere tolle Kindersegler. Sieben sind Sonntag noch einmal im Opti-Cup gegeneinander angetreten. Leider kamen alle Teilnehmer nur aus unseren Reihen. Fürs nächste Mal würden wir uns auch Aktive aus anderen Clubs wünschen", so Kerstin Ohligschläger. Der DUYC durfte sich über den dritten Platz freuen. Vierter wurde der DKSC.

Den Abschluss der Segeltage bestritten am Montag Schulen aus ganz NRW, die im Schul-Cup die beste Segel-AG kürten. Hier setzte sich die Lise-Meitner-Gesamtschule durch.

(RP)