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TV-Kamerabahn: Der Gang zum Landgericht

TV-Kamerabahn: Der Gang zum Landgericht

Wenn wieder mal vom Kanurennsport an der Regattabahn die Rede ist auf dieser Seite, kommt unwillkürlich das Thema der für teures Geld errichteten TV-Kamerabahn hoch. Wie mehrfach berichtet, hatte die 1,4 Millionen Euro teure Bahn bei der WM im letzten August versagt.

Für entsprechende Nachbesserungen hatte die ausführende Firma 350 000 Euro als erste Abschlagzahlung veranschlagt. Die Mittel dazu sollten aus dem Etat des Eigenbetriebs Sport fließen. Der wehrt sich nun juristisch dagegen und schaltete eine Kanzlei zur Wahrnehmung eigener Interessen ein. Ein Antrag beim Landgericht Duisburg mittels eines selbstständigen Beweisverfahrens soll die Zuständigkeit klären. Ein unabhängiger Gutachter wird darüber hinaus mit Details zur Feststellung der Frage versorgt, wer denn nun „geschludert“ hat. Ein „schwarzer Peter“ wurde in den letzten Monaten hin- und hergeschoben. Mehrere Termine zur Beseitigung des Schaden waren im März geplatzt – zu viele und nicht zu behebende Mängel. Circa drei Monate kann es dauern, bis es eine juristische Klärung der fast schon „unendlichen Geschichte“ gibt. Eines ist jetzt schon klar: Mit der TV-Bahn ist jedenfalls niemand glücklich geworden. BERND BEMMANN</p>

(RP)