TV Aldenrade verliert deutlich

Frauenhandball : TV Aldenrade verliert erst den Faden und dann das Spiel

Der Oberligist muss sich dem TV Biefang mit 18:30 geschlagen geben. Auch der VfL Rheinhausen geht leer aus. Die Verbandsligisten Eintracht Duisburg und VfB Homberg fahren Siege ein.

Während die Duisburger Teams in der Handball-Oberliga der Frauen diesmal nichts reißen konnten, gab es in der Verbandsliga Grund zum Jubel.

Der Oberligist TV Aldenrade verlor mit 18:30 (10:17) beim TV Biefang. Eine Viertelstunde war es ein Spiel auf Augenhöhe. „Dann ist der Faden gerissen“, sagte Manager Michael Peter. Von 8:8 (17.) zog der TVB schnell auf 14:8 (22.) davon. Gegen gute Oberhausener versuchten die Walsumerinnen zwar alles, bekamen aber keinen Zugriff mehr. An einem ohnehin gebrauchten Tag, kam auch noch Verletzungspech hinzu. Torhüterin Melanie Schindowskikam kam kurz für Katja Knorr ins Spiel und verletzte sich bei einem Zusammenprall am Knie.

Der VfL Rheinhausen zog gegen die HSG Adler Haan mit 20:45 (10:23) den Kürzeren. Peter Büttner hatte den Gegner gesichtet, sein Team auf die Aufgabe eingestellt und trotzdem musste der VfL-Trainer eingestehen: „Die Mannschaft hat in allen Punkten versagt.“ Dabei nahm Büttner sein junges Team dennoch in Schutz. „Von den jungen Spielerinnen kann man das auch noch nicht erwarten. Wir sind eben noch nicht eingespielt.“ Gegen einen effektiven und gnadenlosen Gegner lagen die Bergheimerinnen bereits nach einer Viertelstunde mit 5:15 zurück. Die Gäste profitierten von einem dürftigen Rückzugsverhalten der Bergheimerinnen und der schlechten Chancenverwertung.

In der Verbandsliga gewann Eintracht Duisburg das Heimspiel gegen den SC Waldniel mit 20:12 (8:7). Doch erst nach der Pause kam die Eintracht richtig in Schwung. „Ich habe eine Woche lang gepredigt, dass wir den Gegner erst nehmen müssen. Nach der Pause hat mich die Mannschaft endlich erhört“, sagte Coach Janosch Greinert. Aus einer knappen 8:7-Führung machten die Duisburgerinnen schnell ein 12:7 (36.) und ließen nur noch fünf Gegentore zu. „In der ersten Halbzeit war irgendwie der Wurm drin. In der zweiten Hälfte vergeben wir dann noch einige Hundertprozentige. In der Phase hat Anke Sternemann aber sehr gut gehalten“, so Greinert. Auf dem Wunschzettel für die kommende Woche steht gegen Lobberich II ebenfalls ein Sieg. Greinert: „Es wäre mir auch ganz lieb, wenn das Team seine Leistung über 60 Minuten bringen würde.“

Der VfB Homberg setzte sich in der Verbandsliga mit 23:13 (14:8) gegen den TSV Kaldenkirchen durch. Nur acht Minuten hielten die Gäste mit, dann setzte sich der VfB ab. Die Sechs-Tore-Führung zur Pause verteidigte Homberg auch im zweiten Abschnitt und baute den Vorsprung noch weiter aus.

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