Turnier beim Club Raffelberg sorgt für viel Spaß

Hockey : Turnier beim Club Raffelberg sorgt für viel Spaß

Oldies des Gastgebers feiern den Deutschen Meistertitel der dritten Herrenteams. Die Reviermädels scheiden mit 0:1 aus.

Als die weibliche A-Jugend im Oktober 2015 den Gewinn der Deutschen Meisterschaft bejubelte, feierte der Club Raffelberg – auf alle Altersklassen gesehen – den 25. Titelgewinn. Am Sonntag hielten wieder einmal Duisburger Hockey-Spieler, die „Nulllösung“ einen blauen Meisterwimpel in der Hand: Der Verein gewann auf der eigenen Anlage völlig überraschend die „Deutsche Meisterschaft der 3. Herren“, wie das Oldie-Turnier genannt wird.

„An sich ist das eine inoffizielle Deutsche Meisterschaft“, sagt Christoph Boltze. Der Wimpel kam aber vom Deutschen Hockey-Bund. „Sagen wir einfach, dass der CR nun zum 26. Mal Deutscher Meister ist – das klingt doch gut“, so Boltze. Die Freude war groß. Denn im Vorfeld schien es klar zu sein, dass für den Zweiten des Vorjahres ein Titelgewinn kaum möglich ist, da das organisierende Team im Turnierverlauf viel zu tun hat. „Das ist völlig außergewöhnlich, dass wir den zweiten Platz aus dem Vorjahr auf der eigenen Anlage mit der DM noch einmal toppen konnten“, sagte Martin Klönne. Neben dem Erfolg heimsten die Raffelberger auch viel Lob ein.

Die Turnierspiele mit hunderten Spielern fanden auf vier Plätzen statt: dem Hauptplatz, dem neuen Zweitplatz, dem Kombiplatz, den nun Eintracht Duisburg nutzt, sowie auf dem Rasenplatz der benachbarten VSG Duisburg. Wie auch die „Nulllösung“ legten sich auch die anderen Oldie-Teams Spaßnamen zu. In der Vorrunde gab es ein 0:0 gegen die Baycillen Leverkusen sowie Siege gegen Tremonia Dortmund (2:0), die Hockeysöhne Mannheim (1:0) und die Grauen Stars Erlangen (1:0). Im Viertelfinale schossen Dirk Heitbrink und Martin Klönne den 2:1-Sieg gegen „Die Besten“ Berlin heraus. Beim 1:0 gegen die „Ollen Eulen“ Mülheim war Klönne nach einer Ecke erfolgreich. Das Finale gegen die „Boca Seniors“ Gladbach endete 0:0 – den Titel holte sich Raffelberg durch ein 3:2 nach Siebenmeterschießen. 

Die Raffelberger Damen, die Reviermädels, blieben in der Vorrunde gegen die Domspitzen Köln (0:0), die Kaypirinhas Bonn (2:0) und die Feiglinge Hannover (0:0) ohne Gegentor, schieden aber im Viertelfinale gegen die Schönen Bälle Köln – und damit gegen den späteren Deutschen Meister – mit 0:1 aus.Die Turniere der dritten Damen und Herren waren auch zum Feiern da. „Da halten sich Sport und Party die Waage“, sagt Klönne. Und wer feiert besser: Nulllösung oder Reviermädels? „Das bekommen wir beide sehr gut hin.“

(the)
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