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Fußball: Türkische Fans attackieren sich gegenseitig

Fußball : Türkische Fans attackieren sich gegenseitig

Die Türkei und Lettland trennen sich im Fußball-Freundschaftsspiel in der Duisburger Schauinslandreisen-Arena 3:3 (2:0)-Unentschieden.

Die Partie der beiden Fußball-Nationalteams aus Lettland und der Türkei sollte eine in aller Freundschaft werden – und war es bis auf wenige Ausnahmen auch. Unschöne Szenen gab es nur abseits des Rasens. Vor dem Spiel musste die Polizei bereits einschreiten und die verfeindeten Gruppen von Besiktas- und Galatasaray-Anhängern trennte, die heftig aneinander geraten waren.

Auch während des Spiels blieb es nicht ruhig: In der türkischen Fankurve kam es zu Handgemengen und Schubsereien. Auch ein Böller wurde gezündet. Das Spiel sorgte dann für Beruhigung, auch wenn ein weiterer Zwischenfall nicht ausblieb. Als nach zehn Minuten der zweite Böller im Fanblock gezündet wurde, unterbrach Bundesliga-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer die Partie und zitierte den Kapitän der Türken, Nuri Sahin, zu sich. Daraufhin folgte eine Ansprache des Stadionsprechers. Anschließend blieb es, bis auf die Anfeuerungsrufe und Gesänge der türkischen Anhänger, ruhig im Stadion.

Fußball wurde dann auch noch gespielt. Allerdings mit Verspätung. Der Anpfiff verzögerte sich aufgrund einer TV-Übertragung um 15 Minuten. Dabei feierten die Duisburger Zuschauer ein Wiedersehen mit den Ex-MSV-Profis Sefa Yilmaz und Olcay Sahan, die beobachtet von Ex-Coach Milan Sasic von Beginn an für die Türkei spielten.

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Schon nach acht Minuten köpfte Olcay Sahan das 1:0 für die Türkei – das erste Länderspieltor für den früheren Duisburger. Zum Sieg reichte es aber nicht. Nach weiteren Toren durch Selcuk Inan (23., Foulelfmeter) und Veysel Sari (59.) für die Türkei sowie Edgars Gauracs (53.) und Valerijs Sabala (68., 84.) für Lettland hieß es vor 7245 Zuschauern 3:3.

(RP)