Lokalsport: Trainer Szalek sucht seinen Nachfolger

Lokalsport: Trainer Szalek sucht seinen Nachfolger

Günther Szalek schaute sich am Sonntagnachmittag das Fußball-Landesligaderby zwischen Hamborn 07 und Viktoria Buchholz im Holtkamp an. An der RESG-Mütze auf seinem Kopf war er als Vertreter des Walsumer Rollhockey-Rekordmeisters zu identifizieren, was ein Ordner der Löwen auch tat, der zudem fragte: "Warst Du auch in Gera?" Als Trainer der Roten Teufel hatte der Mann Szalek nicht erkannt, was dieser auch bald nicht mehr sein wird. Im Rahmen des 17:2 (6:0)-Sieges im Achtelfinale des DRIV-Pokals bei Zweitligist SG Blue Lions wurde publik, dass er sich nach dieser Saison auf den Posten des Sportlichen Leiters konzentrieren wird, den er seit der Abteilungsversammlung am Mittwoch innehat.

"Das hatte ich im Vorfeld der Versammlung schon entschieden. Unser neuer Abteilungsleiter Reinhold Luerweg hat mich aber überredet, weiter für den Verein zu arbeiten", so Szalek, der entsprechend nun neben den Gesprächen mit den Spielern für die kommende Saison auch an der Suche seines Nachfolgers federführend mitwirken wird.

Gern würde er sich mit einem Titel verabschieden. Dem Pokalsieg ist die RESG am Samstag sorgenfrei einen Schritt näher gekommen. Zu kämpfen hatten die Gäste nur mit diversen gesundheitlichen Problemen, die beispielsweise ein Mitreisen von Sebastian Haas unmöglich gemacht hatten. "Die Halle in Gera ist toll - bis auf die viel zu niedrige und leider auch instabile Bande, die uns in unserem Spiel sehr behindert hat", berichtete Günther Szalek. Am Sieg durch Tore von Christopher Berg, Christopher Nusch (je 4), Felipe Sturla (3), Xevi Berruezo, Pelayo Ramos und Jan Dobbratz (je 2) änderte das nichts. Im Viertelfinale geht's nun am 24. März zum RSC Cronenberg.

(T. K.)
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