Trainer geht nach 0:2 des DSV 1900 in Kray

Fussball : Volker Dörr schmeißt hin – kommt nun Julien Schneider?

Fußball DSV 1900 verliert unglücklich gegen Kray

Das – durchaus gute, wenn auch unglücklich verlaufene – Spiel des Duisburger SV 1900 in der Fußball-Landesliga trat am Sonntagnachmittag in den Hintergrund. Denn Volker Dörr, Vereinsurgestein und seit einer halben Ewigkeit Co-Trainer der Wanheimerorter, erklärte nach der Partie: „Das war mein letztes Spiel.“ Erst vor kurzem war Cheftrainer Jörg Kessen aus zeitlichen Gründen zurückgetreten, sodass das Co-Trainer-Gespann Damian Opdenhövel und Volker Dörr vorübergehend die Verantwortung übernommen hatte. Dörr sagte: „Das Gesamtpaket 1900 stimmt für mich einfach nicht mehr. Das liegt ganz eindeutig nicht an der Mannschaft – nur an einem Spieler, und dem habe ich die Leviten gelesen.“

Alleine wird Opdenhövel das Team aus rein zeitlichen Gründen nicht trainieren können, denn der 20-Jährige studiert in Münster. Es scheint sich aber eine Lösung abzuzeichnen, denn mit Julien Schneider sah ein Trainerkandidat beim Spiel gegen Spitzenreiter FC Kray zu, der perfekt ins Anforderungsprofil passen würde. Es soll ein junger Coach sein, der eine ebenso junge Mannschaft weiterentwickeln kann. Das trifft auf Schneider zu – und zudem hat er auch noch Stallgeruch, denn von 2013 bis 2015 stand der heute 25-Jährige im Tor der 1900er.

Beim 0:2 (0:0) gegen den Primus hatte der DSV eine Menge Pech. „Defensiv haben wir hervorragend gespielt“, sagte Opdenhövel. Denn je länger Kray an der Duisburger Abwehr verzweifelte, desto näher rückte ein durchaus verdienter Punktgewinn. Doch sechs Minuten vor dem Ende setzte sich Yassine Bouchama durch, legte auf Kevin Barra zurück, dessen Schuss das Schienbein von DSV-Verteidiger Henning Hopf fand, von wo der Ball ins Tor prallte. In der Schlussminute stellte Fatmir Ferati den Endstand her.

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