Tischtennis: Der Aufstieg ist für Meiderich 06/95 kein Thema mehr

Tischtennis : Meiderich 06/95 hakt den Durchmarsch in die NRW-Liga ab

Der Verbandsligist beendet die Hinrunde nach dem 9:7 bei der MTG Horst II als Tabellenzweiter mit fünf Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter PSV Oberhausen. TTC Homberg und Meidericher TTC trennen sich im Landesliga-Derby mit 8:8.

Die Hinrunde ist für die Duisburger Tischtennis-Teams in der Verbands- und Landesliga beendet. Während Meiderich 06/95 zum Jahresabschluss einen mühevollen Sieg einfuhr, endete das Duisburger Derby eine Etage tiefer mit einer Punkteteilung.

Beendet ist für den Tabellenzweiten Meiderich 06/95 nach dem 9:7 bei der MTG Horst II nicht nur die Hinrunde, sondern auch der Versuch, den Durchmarsch in die NRW-Liga anzupeilen. „Den Aufstieg haben wir abgehakt“, sagt Abteilungsleiter Christian Frank angesichts von vier Punkten Rückstand auf Spitzenreiter PSV Oberhausen und der 5:9-Niederlage im direkten Duell eine Woche zuvor.

Das heißt: In der Rückrunde wird es so gut wie nicht mehr vorkommen, dass die beiden Top-Spieler Andrzej Borkowski und Alexander Bosliakov gemeinsam für den Verbandsligisten aufschlagen werden. „Höchstens in den Spielen gegen Gegner aus dem unteren Bereich, damit wir nicht noch in Abstiegsgefahr geraten“, sagt Frank. Gesetzt werden soll verstärkt auf den eigenen Nachwuchs – wie beispielsweise Nils Stoeber, der beim Vorletzten in Essen einen Einzelpunkt zum Sieg beisteuerte. Außerdem gewannen Alexander Bosliakov, Björn Battel (je 2), Jörn Glomb, Dirk Ridl­hammer sowie das Doppel Alexander Bosliakov/Jörn Glomb (2) ihre Partien.

Der TTC Homberg und der Meidericher TTC trennten sich im Landesliga-Derby mit 8:8. Der einzige der zwölf in der Halle an der Ehrenstraße angetretenen Spieler, der an diesem langen Abend nicht als Sieger von der Platte gegangen war, nahm nach dem letzten Ballwechsel die Schuld am vermeintlich vergebenen Erfolg auf sich. „Ich habe mich verpokert“, sagte Michael Münstermann – und seine Meidericher Teamkollegen schütteten sich aus vor Lachen.

Der Ersatzmann des MTTC, der für den an der Schulter verletzten Bernd Linke nachgerückt war, merkte an, womöglich den falschen Schläger auf die linke Rheinseite mitgenommen zu haben. Vermutlich war dies aber am Ende doch nicht ausschlaggebend für den Ausgang des Lokalduells.

Die Punkteteilung war insgesamt gerecht, wobei die Homberger nach Siegen in den drei Eingangsdoppeln auf einem guten Weg schienen, die in der Tabelle fünf Punkte und sechs Plätze besser dastehenden Gäste zu düpieren. „Das ist nicht unser Abend“, sagte dann auch MTTC-Teamsprecher Peter Markwitz zwischendrin. Meiderich kämpfte sich aber zurück in die Partie: Mit jeweils 3:1-Siegen im oberen und mittleren Paarkreuz langte es wenigstens noch dazu, die Entscheidung auf das Schlussdoppel zu vertagen, das Markus Koitka und Andreas Boos dann nach insgesamt vier Stunden Spieldauer souverän für sich entschieden. Eine gefühlte Niederlage also für Homberg? Teamsprecher Christian Timmerman wog die Frage lange ab und sagte dann: „Nein. Ich hatte den Gegner aufgrund der Ranglisten-Punkte schwächer erwartet, aber das war nicht so.“

Bastian Jäschke (2), Christian Timmerman, Luca Kasper, Maarten Peltz, Thorsten Kurscheit/Christian Timmerman, Luca Kasper/Maarten Peltz und Jürgen Grewing/Bastian Jäschke punkteten für Homberg. Für den MTTC waren Andreas Boos, Henning Huppers (je 2), Markus Koit­ka, Wolfgang Balloff, Peter Markwitz und Markus Koitka/Andreas Boos erfolgreich.