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Hockey: Susi sorgt für den passenden Rahmen

Hockey : Susi sorgt für den passenden Rahmen

Eine olympische Silbermedaille hat Susi Maertens gewonnen. 1992 in Barcelona stand sie beim Finale gegen Spanien für Deutschland zwischen den Pfosten. An der Endrunde um die Deutschen Hallenhockey-Meisterschaft hat sie für Duisburg und den Club Raffelberg nie teilgenommen.

"Wir haben damals mit dem Club Raffelberg in der Südgruppe gespielt. Mit Rüsselsheim und Frankfurt hatten wir zu starke Konkurrenz."

Inzwischen ist die 42-Jährige stets dabei, wenn der Stadtsportbund in der Rhein-Ruhr-Halle den vier besten deutschen Mannschaften bei den Frauen und den Männern das Parkett für die Spiele um den Titel bereitet. Am 24. und 25. Januar setzt das Turnier mit Olympiasiegern und Weltmeistern den ersten Höhepunkt im Sportjahr.

Susi Maertens, die zur Hockey-Prominenz in Duisburg gehört, sorgt in jeder Hinsicht für den passenden Rahmen. "Ich helfe mit, dass wir immer genügend Ballkinder für die Endrundenspiele haben." Vom MSV Duisburg und den Preußen kommt der Nachwuchs, der am Rand des Spielfeldes den Stars von heute die Kugel zuspielt. Von ihrem eigenen Verein kommen sechs- und siebenjährige Hockeykinder, die Hand in Hand mit den Besten beim Finale am Turnier-Sonntag (25. Januar) einlaufen.

Die Trainerin beim CR bereitet mit ihren Mitstreitern auch die "Players Party" am Samstag auf dem Gelände des Clubs vor: "Das hat inzwischen gute Tradition und ist vor allem für die Fans ein echter Höhepunkt." Hockey sei ein Familiensport und die Party daher auch ein echtes Familienfest. Die Verlierer der Halbfinale gönnen sich dort Trost im Kreis ihrer Anhänger. Der eine oder andere Finalist schaut möglicherweise auch kurz vorbei. "Feiern können sie ja nicht, denn die Ruhe vor dem Endspiel hat Vorrang", sagt Susi Maertens. Und ruhig geht es während Party keineswegs zu.

"Wir freuen uns auf diesen Abend bei uns im Club", sagt die Gastgeberin. Was die Endrunde in Duisburg ausmacht? "Der Stadtsportbund macht sich unglaublich viel Mühe. Das ist wirklich außergewöhnlich, mit wie viel Mühe das Turnier vorbereitet wird", sagt sie. Duisburg habe als erstes die Finalrunden der Damen und Herren zusammengelegt. Gerade für die Frauen-Teams sei das ein echter Vorteil. Susi Maertens: "Vor so großem Publikum spielen diese Teams sonst nie." Das sei ein Erlebnis. Auch wenn sie es als Spielerin nie selbst miterleben durfte, als Teil des SSB-Teams genießt sie diese besondere Stimmung in der Rhein-Ruhr-Halle.

(RP)