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Lokalsport: SRV richtet Deutsche Squash-Meisterschaften aus

Lokalsport : SRV richtet Deutsche Squash-Meisterschaften aus

Die Squash-Damen des SRV im Westen greifen vor heimischem Publikum nach der Krone. Vor drei Wochen hatte sich der NRW-Meister um die Ausrichtung der Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft beworben. Gestern nun erhielt der SRV vom Deutschen Squash-Verband (DSQV) den Zuschlag. Am 7. und 8. März wird im Neudorfer Squash- und Fitnesspark (Lotharstraße 222) der neue Titelträger gekürt. SRV-Vorsitzender Rainer Westphal fiebert dem zweitägigen Event entgegen: "Für uns ist es eine große Ehre, aber auch eine große Herausforderung, in der Kürze der Zeit die Deutsche Meisterschaft auf die Beine zu stellen."

Zugutekommt dem SRV dabei seine langjährige Erfahrung. In der jüngeren Vergangenheit richtete der Verein im Jugendbereich bereits drei Deutsche Meisterschaften und zahlreiche internationale Turniere aus. "Von daher sehen wir den Aufgaben, die nun auf uns warten, mit Zuversicht entgegen. Wir werden alles dafür tun, dass sich sowohl die Spielerinnen als auch unsere Gäste wohlfühlen", sagt Westphal. Wie das Teilnehmerfeld exakt aussehen wird, steht noch nicht fest. Definitiv dabei ist die erste Damen-Mannschaft des SRV. Das Team um die mehrfache Welt- und Europameisterin Natalie Grinham war auf Landesebene erneut das Maß aller Dinge und wird vor heimischem Publikum zu den Mitfavoriten zählen.

Ob sich auch die SRV-Reserve qualifiziert, entscheidet sich Mitte Februar. Die NRW-Runde hat die junge Mannschaft als Dritter beendet. Nun gilt es abzuwarten, ob Vizemeister ST Aplerbeck für die bundesweite Endrunde meldet. Denn generell sind die beiden besten Mannschaften der Landesverbände, in denen eine Damen-Liga ausgespielt wird, bei der Endrunde teilnahmeberechtigt. Verzichten die Dortmunderinnen, steht einem Start des SRV II wohl nichts mehr im Wege. Aus Hessen werden der SC Monopol Frankfurt und der 1. Frankfurter SC die Reise nach Duisburg antreten, in Berlin/Brandenburg haben sich RW Seeburg und der 1. SC Berlin qualifiziert. Im starken bayrischen Verband ist derweil noch keine Entscheidung gefallen. Zurzeit haben der 1. SC Würzburg und der TSC Heuchelhof die Nase vor, aber auch der SC Deisenhofen ist noch im Rennen.

(kök)