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Squash: Squasher basteln an ihrer Bundesliga

Squash : Squasher basteln an ihrer Bundesliga

Neues aus der Nische: Am Sonntag treffen sich Deutschlands Squash-Liebhaber in Frankfurt. Thema der außerordentlichen Liga-Sitzung ist die Saison 2012/13. Denn bis dato haben lediglich vier Mannschaften für die 1. Bundesliga gemeldet.

Neben dem amtierenden Deutschen Meister Paderborner SC wollen nur noch der Vizemeister RC Worms, die SI Stuttgart und das unweit des Landschaftsparks beheimatete Squash Inn Team Hamborn erstklassig spielen. Der Grund für die Zurückhaltung liegt auf der Hand. "In unserer Randsportart Sponsoren zu finden, ist wahnsinnig schwierig", kann Hamborns Sportlicher Leiter Martin Jäger die Meldemisere nachvollziehen.

Ein vielversprechender Lösungsansatz sieht die Änderung des Spielmodus vor. Bislang tragen die Erstligisten ihre Partien freitagabends und sonntagmittags. Die 20 Zweitligisten, die in den Staffeln Nord und Süd spielen, absolvieren hingegen samstags einen Doppelspieltag. "Das ist für die Zuschauer wesentlich attraktiver und für die Klubs erschwinglicher", erklärt Jäger, der hofft, dass die Vereinsvertreter diesbezüglich auf einen gemeinsamen Nenner kommen — und eine schlagkräftige Bundesliga auf die Beinen stellen. Möglich wäre, aus der Ersten Liga, der Zweiten Liga Nord und der Zweiten Liga Süd eine zweigeteilte Bundesliga zu formen.

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Die besten vier Teams einer jeden Staffel würden sich für die Play-offs um die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Eine Sonderregelung müsse es, so Jäger, für die Vereine geben, die schon jetzt sowohl für die die Erste als auch für die Zweite Liga gemeldet. Dies sind die Hochburgen Paderborn, Worms und Hamborn.

Den Unklarheiten zum Trotz sind die personellen Planungen bei den Hambornern schon weit vorangeschritten. Die Spitzenspieler Daryl Selby, Tom Richards (beide England), Laurens Jan Anjema (Niederlande) und Henrik Mustonen (Finnland) bleiben an Bord. Namen möglicher Neuzugänge möchte Jäger noch nicht nennen, nur so viel: "Wir befinden uns in aussichtsreichen Gesprächen mit einem Spieler, der an Position zwei und drei fleißig punkten könnte." Sein ehrgeiziges Ziel, mittelfristig Deutscher Meister werden zu wollen, verliert der diesjährige Dritte und Vizemeister von 2011 also nicht aus den Augen.

(RP/rl)