1. NRW
  2. Städte
  3. Duisburg
  4. Sport

Sportler des Jahres: Sportschau: "Das war spitze"

Sportler des Jahres : Sportschau: "Das war spitze"

Die 33. Duisburger Sportschau begeisterte die Zuschauer im Theater am Marientor. Dennoch ist die Zukunft der beliebten Veranstaltung offen. Bei der Wahl zum Sportler des Jahres setzten sich Aaron Hildebrand, Sarah Weyand, Michael Roß und die A-Jugend der RESG Walsum durch.

Als Franz Hering zum Abschluss der 33. Duisburger Sportschau zum Schlusswort die Bühne betrat, brachte er es auf den Punkt. Mit der simplen Aussage "Das war spitze" gab der Vorsitzende des Stadtsportbundes die Meinung der begeisterten Zuschauer perfekt wieder. Auch die Eröffnung blieb Hering vorbehalten. Der SSB-Vorsitzende versprach "unvergessliche Momente", hielt damit Wort, wie sich später zeigte, musste die Stimmung aber trüben, da er keine 34. Veranstaltung versprechen konnte.

Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Einem nahezu ausverkauften Theater am Marientor wurden drei Stunden voll Spaß, Spannung und sportlichen Höchstleistungen geboten. Am Ende strahlten nicht nur die Sieger der Wahl zum Sportler des Jahres, die über ein Online-Voting und eine Experte-Jury bestimmt wurden, über beide Ohren.

Das Programm stellte Klein und Groß zufrieden. Nachdem die Klasse 4a der Grundschule Hebbelstraße ordentlich Stimmung in die Bude brachte, sorgte die deutsche Nationalmannschaft der Rhythmischen Sportgymnastik mit ihrer WM-Kür für staunende Gesichter. Auch die "Fliegenden Homberger" machten ihren Namen alle Ehre und sorgten für eine Flut an Szenenapplaus.

  • Hagen Schmidt bei seiner Vorstellung in
    Neuer Trainer der Zebras : Das sagt Schmidt zur Herausforderung beim MSV
  • Der Niederrheinpokal.
    Derbys, Auswärts-Heimspiel und Außenseiter : Auf welche Spiele im Niederrheinpokal zu achten ist
  • Ivica Grlic.
    Nach Dotchev-Aus : „Grlic muss weg“ – MSV-Fans fordern auch Entlassung des Sportdirektors

Auch im zweiten Teil versank kein Zuschauer vor Langeweile gähnend in seinem Sitz. Nachdem das Showteam "Matrix" die Stimmung nach der Pause wieder nach oben trieb, wurde es märchenhaft am Marientor. Die Gruppe "Schneewittchen & 7 Zwerge", bestehend aus Turnern der ersten und zweiten Bundesliga, zeigte eine Parodie der Märchenklassikers am Barren.

Das Finale der Show hatte es noch einmal in sich. Mit Sportgymnastik aller höchsten Güte riss das Duo "Evolutions", übrigens 45-facher Deutscher Meister, die Zuschauer in ihren Bann. Sogar die Bezeichnung atemberaubend ist zu schwach, um diese Vorführung zu beschreiben.

Zum Abschluss einer gelungenen Show, die jedes Primetime-Fernsehprogramm ersetzen kann, präsentierte die Turngruppe der Feuerwehr Paris nochmals ihr Können. die 33 Franzosen spielten im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Feuer. Was die Raubkatzen im Zirkus schaffen, können die Pariser Feuerwehrleute schon lange. Neben den Sprüngen durch brennende Ringe begeisterte die Turngruppe mit Kunststücken am Barren und akrobatischen Höchstleistungen.

Neben dem Sport kam auch der Spaß nicht zu kurz. Nicht nur das lustige Jonglier-Duo aus dem Breisgau sorgte für Lachanfälle. Die Laudatoren Achim Winkler und Rolf Milser sorgten während der Sportler-Ehrung für die Lacher des Abends.

Zoodirektor Winkler hielt die Laudatio für die Mannschaft des Jahres und bot einen langen Vergleich zwischen Tier- und Sportwelt auf, was für viel Applaus sorgte und äußerst amüsant war. Dennoch freute sich die A-Jugend der RESG Walsum, als Winkler sie nach einer ewig anmutenden Rede endlich als Sieger verkündete. Auf Platz zwei landeten die Wasserballerinnen der Freien Schwimmer gefolgt vom Rumelner TV (Volleyball).

Auch Rolf Milser sorgte unfreiwillig für einen Lacher. Der Laudator der Kategorie Sportler des Jahres erklärte, es spannend machen zu wollen und nahm diese "Spannung" mit dem nächsten Atemzug aber wieder, als er sagte, dass der Gewinner ein Judoka sei. Aaron Hildebrand landete vor Handballer Mirko Symanowicz und BMX-Fahrer Marius Lenders.

Bei den Sportlerinnen setzte sich Eishockey-Nationalspielerin Sarah Weyand gegen Titelverteidigerin Lena Müller (Duisburger Ruderverein) und Fußball-Weltmeisterin Kozue Ando durch. Michael Roß, der mit Viktoria Buchholz in die Fußball-Landesliga aufstieg, wurde Trainer des Jahres und verwies Heiko Heinlein (Hamborn 07) und Freddy Gies (Rumelner TV) auf die Plätze.

(tiwi)