Skaterhockey: Frauen-Team der Ducks muss am Sonntag nachsitzen

Skaterhockey : Frauen-Team der Ducks lässt zu viele Chancen aus

Skaterhockey: Die Mannschaft verliert die zweite Play-off-Partie gegen Menden mit 5:7. Die Entscheidung fällt also in Spiel drei.

Die Jungs auf der Tribüne gaben wirklich Gas: „Auf geht’s Duisburg, kämpfen und siegen!“ Der Nachwuchs bei den Duisburg Ducks investierte wirklich eine Menge, um die Damen-Mannschaft nach vorne zu brüllen. „Das war wirklich süß“, strahlte Candy Wilson nach dem Spiel über die Anfeuerung. Mit Blick auf das zweite Spiel im Play-off-Halbfinale der Skaterhockey-Bundesliga gegen die Mendener Mambas verging der Spielertrainerin allerdings das Strahlen. Durch eine 5:7 (2:1, 1:4, 2:2)-Niederlage mussten die Duisburgerinnen den Ausgleich in der Best-of-Three-Serie hinnehmen – und damit wären wir wieder beim Thema Anfeuerung. „Der Plan war, dass wir gewinnen und am Sonntagabend unsere Herren-Mannschaft gegen Köln anfeuern“, sagte Wilson. Das klappt nun aber nicht, da das dritte Halbfinalspiel am Sonntag – dann wieder in Menden – exakt zeitgleich um 18 Uhr beginnen wird.

„Wir wollten ruhig in das Spiel gehen und sehen, wie sich die Partie entwickelt“, sagte Candy Wilson. Das gelang nach dem 5:4-Auswärtssieg und der 1:0-Führung in der Serie im Rücken auch recht gut. Anna-Lena Rülander brachte die Gastgeberinnen in Führung, den Mendener Ausgleich beantwortete Lena Deckert schnell mit dem Treffer 2:1. Damit ging es in die Drittelpause, eine höhere Führung wäre durchaus möglich gewesen. „Das zweite Drittel haben wir dann völlig hergeschenkt“, ärgerte sich die Spielertrainerin. Menden glich zügig aus und lag nach einem Doppelschlag in der 34. Minute mit 4:2 vorne. Auch der 3:4-Anschluss hielt nicht lange; 51 Sekunden später hieß es 3:5.

Im letzten Drittel fanden die Ducks zurück in die Partie, glichen zum 5:5 aus, nutzten dann aber trotz Dauerdrucks die einzige Überzahlsituation nicht aus und kassierten das 5:6, kaum dass Menden wieder komplett war. In der 51. Minute war die Chance zum erneuten Ausgleich da – doch wieder trafen die Ducks nicht, dafür aber die Mambas im direkten Gegenzug. Danach belagerten die Duisburgerinnen das Tor, schlossen aber zu unplatziert ab, so dass Mendens Torhüterin Anahit Gazarian nicht mehr zu bezwingen war.

„Dieses Spiel habe ich wahrlich nicht gerne abgeschenkt“, trauerte Wilson den vielen vergebenen Chancen nach der Partie noch lange hinterher.

Duisburg Ducks – Mendener Mambas 5:7; Drittel: 2:1, 1:4, 2:2; Tore: Rülander, Deckert, Klöser, Wilson, Fink.

(the)
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