Schwere Spiele im Abstiegskampf für VfB Homberg und HC Wölfe Nordrhein

Handball : VfB Homberg und HC Wölfe Nordrhein treten in die entscheidende Phase ein

Die beiden Regionalligisten wollen für wichtige Punkte im Abstiegskampf sorgen. Beide Teams haben Personalsorgen.

Die beiden Duisburger Teams in der Handball-Regionalliga kämpfen weiter gegen den Abstieg. Bereits heute Abend um 19.30 Uhr empfängt der VfB Homberg den TV Jahn Köln-Wahn. Morgen um 17 Uhr ist der HC Wölfe Nordrhein beim TuSEM Essen II zu Gast.

VfB Homberg – TV Jahn Köln-Wahn (Samstag, 19.30 Uhr, Erich-Kästner-Gesamtschule). Mit Köln-Wahn erwartet der VfB einen Gegner aus der eigenen Tabellenregion. Gleichzeitig steht eine schwere und extrem wichtige Aufgabe an. Doch die letzten Aufgaben machen Mut. Schließlich erkämpfte Homberg gegen die Spitzenteams aus Ratingen und Dinslaken immerhin einen Punkt. Und die Leistungen waren zuletzt positiv. Entsprechend geht der VfB frohen Mutes in die anstehenden Spiele, um das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen – auch wenn die Homberger dazu gezwungen sind, doppelt zu punkten.

„Wir haben hart dafür gearbeitet und es sollte jetzt auch allen bewusst sein, was auf dem Spiel steht“, sagt Trainer Achim Schürmann, der den Verlust eines Leistungsträgers verkraften muss. Oliver von Ritter verletzte sich im Training so schwer am Knie, dass die Saison für ihn gelaufen scheint. Für ihn rückt Tristan Moritz aus der zweiten Mannschaft auf. Jan Roschig konnte dagegen Entwarnung geben. Seine Verletzung stellte sich als nicht ganz so schlimm heraus, sodass er möglicherweise sogar für Kurzeinsätze zur Verfügung steht. Die Kölner werden mutmaßlich mit richtig guter Besetzung nach Homberg reisen. Achim Schürmann warnt vor allem vor dem Rückraum mit Manuel Surlemont, Davidson Idahosa, Lars Branding und dem Top-Shooter Alexander Senden, vor denen besonders die VfB-Torhüter auf der Hut sein sollten.

TuSEM Essen II – HC Wölfe Nordrhein (Sonntag, 17 Uhr). „Eigentlich sagt der Tabellenstand ja schon fast alles über das Spiel aus. Wir können nach wie vor eigentlich nur zwei Punkte gewinnen“, versucht Wölfe-Spielertrainer Alexander Tesch weiterhin Optimismus zu verbreiten. Schließlich stehen noch ein paar Duelle an und die Liga ist gerade im unteren Teil der Tabelle sehr eng beieinander. Allerdings müssen die Rheinhauser nach Essen, und der TuSEM ist nicht gerade als einfacher Gegner bekannt, selbst wenn nicht viele Spieler aus der ersten Mannschaft mit am Start sein dürften. „Essen stellt eine richtig gute Mannschaft. Das Team ist jung und dynamisch und bringt ordentlich Torgefahr aus dem Rückraum auf die Platte. Wir müssen also auf schnelle Gegenstöße gefasst sein“, sagt Tesch.

Zusätzlich hat sich der Kader der Wölfe nach dem vergangenen Wochenende noch weiter dezimiert. „Da kommt natürlich noch ordentlich was auf uns zu und die Lage wird nicht besser, aber Rumheulen hilft uns da nicht. Wir müssen ja sowieso spielen, sollten unsere beste Leistung abrufen und dann mal gucken, was dabei heraus kommt“, sagt der Trainer.