Wasserball : Schlechter Termin

Die Pokal-Endrunde der ASCD-Wasserballer soll im kommenden Jahr im Juni oder Juli stattfinden.

Angesichts der Europameisterschaft und der Vorbereitung auf das letztlich erfolglose Olympia-Qualifikationsturnier ließ sich für die Pokal-Endrunde in diesem Jahr kein anderer Termin finden. 2013 sollte die Endrunde tunlichst wieder am angestammten Pfingst-Wochenende, besser noch im Juni oder Juli, über die Bühne gehen. "Die Endrunde bietet uns die gute Gelegenheit, Werbung für unseren Sport zu betreiben. Und die sollten wir nutzen, indem wir das Turnier künftig wieder zu einem späteren, eher sommerlichen Termin austragen", sagte der ASCD-Vorsitzende Axel Garnatz.

Begehrlichkeiten

Erfolge wecken bekanntlich Begehrlichkeiten. Da macht der Frauenwasserball keine Ausnahme. Dem Vernehmen nach strecken die Spitzenteams aus Bochum und Uerdingen die Fühler nach Spielerinnen der Freien Schwimmer aus. Weit oben auf der Liste dürften Kim Illinger (21) und Annika Bonnen (18) stehen. Linkshänderin Illinger wird in dieser Woche in Syrakus (Griechenland) ihre ersten Länderspiele bestreiten. Bonnen trat in beiden Endrundenspielen den Beweis an, dass Wasserball-Gene offensichtlich vererbt werden. Die Nichte von Ralf und Werner Obschernikat avancierte zur besten Spielerin ihres Teams.

Keine Verschnaufpause

Mit der Pokal-Endrunde haben für die ASCD-Wasserballer stressige Wochen begonnen. Schon am Mittwoch reisen die Amateure nach Berlin, wo am Abend das erste Spiel der Playoff-Viertelfinalserie ansteht. Gegner ist der SC Wedding, gegen den der deutsche Vizemeister in den Punktspielen klar die Oberhand behielt (12:8 und 16:6). Für die Damen der Freien Schwimmer geht die Saison am übernächsten Samstag, 19. Mai, zu Ende. Dann treffen die Wedauerinnen in der Meisterschaft im Spiel um Platz drei auf den Hannoverschen SV.

(RP)