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Lokalsport: Schlafmützigkeit in der Abwehr des Club Raffelberg

Lokalsport : Schlafmützigkeit in der Abwehr des Club Raffelberg

Sechs Tore in einem Hallenhockeyspiel sind nicht sonderlich viel. Lange Zeit sah es so aus, als würden es noch weniger werden. Das Problem: An den Chancen lag es nicht. "Das war wie in Köln. Wir sind klar überlegen und machen nichts daraus", schimpfte Trainerin Susi Wollschläger. Das 3:3 (2:1) gegen den Bonner THV in der 1. Hallenhockey-Regionalliga der Frauen war angesichts der Spielanteile zu wenig für den Club Raffelberg. Zu wenig auch, um sich weiterhin am Rennen um den Bundesliga-Aufstieg zu beteiligen.

Zur nicht wirklichen guten Chancenverwertung kam in den entscheidenden Situationen auch etwas Schlafmützigkeit in der Abwehr. "Gerade beim 3:3-Ausgleich für Bonn", so Wollschläger. Dort wurde die Torschützin komplett allein gelassen - und damit auch CR-Torhüterin Tete Günther, die bereits in der Schlussphase der ersten Halbzeit mehrfach ihren Vorderleuten mit Glanzparaden den Rücken freihielt.

In der 15. Minute brachte Lina Vieregge die Duisburgerinnen nach einer Ecke in Führung - zuvor hatten allerdings Sophia Frach (8.) und Laura Figura (13.) gute Chancen liegen gelassen. Vier gute Bonner Gelegenheiten schnappte sich Günther zwischen der 26. und 28. Minute, ehe sie bei einem nicht verteidigten Nachschuss chancenlos war. Doch im Gegenzug traf Kira Bauer zum 2:1 (29.). Die nötige Sicherheit gab das allerdings nicht - entweder weil der Abschluss nicht gut genug war oder sich die Raffelbergerinnen im Kreis nicht gut bewegten. Dem Ausgleich (45.) ließ Vieregge (52.) nach schönem Spielzug das 3:2 folgen, doch der Abwehrpatzer in der 55. Minute sorgte schließlich für die Punkteteilung.

(the)