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Volleyball: Rumelns Volleyballer sind in der Krise

Volleyball : Rumelns Volleyballer sind in der Krise

Bei den KMTV Eagles Kiel setzt es die dritte klare Niederlage in Folge. Trainer Gies ist verärgert.

Im September war die Welt für den Volleyball-Zweitligisten Rumelner TV rundum in Ordnung. Zum Saisonauftakt gab es nacheinander klare 3:0-Siege gegen VC Bitterfeld-Wolfen, den TuB Bocholt und die KMTV Eagles Kiel. Knapp vier Monate später ist die Stimmung beim RTV am Tiefpunkt angelangt.

Nach deftigen Pleiten gegen Bitterfeld-Wolfen und Bocholt setzte es am Samstagabend auch in Kiel eine deutliche 0:3-Klatsche. "Da gibt es leider auch nichts schönzureden", sagte Trainer Freddy Gies. "In der Hinserie haben wir diese Spiele allesamt klar und deutlich gewonnen. Jetzt klappt auf dem Feld nur noch ganz wenig. Ich würde da schon von einer kleinen Krise sprechen."

Erneut hatten sich beim RTV zahlreiche vermeidbare Fehler eingeschlichen. "Das ist wirklich bitter. Wir hatten wieder große Probleme in der Annahme. Dazu kommen unzählige direkte Aufschlagfehler. Dadurch geraten wir immer wieder ins Hintertreffen", stellte Gies konsterniert fest. "Es ist wirklich grausam. Irgendwie finden wir im Moment einfach keine Mittel. Wir können machen was wir wollen, es gelingt nur ganz, ganz wenig. Wieso weiß ich leider auch nicht so genau."

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Die Auswärtsfahrt hatte schon mit einer schlechten Nachricht begonnen: Neuzugang Marten Weßel fiel kurzfristig aus (Mandelentzündung). Mit nur acht Spielern trat der RTV in Kiel an. "Die Gegner finden dann natürlich schnell heraus, wo unsere Schwachpunkte liegen", sagte Gies. Von Beginn an wirkte Kiel sicherer, machte weniger Fehler. Den ersten Satz verlor Rumeln deutlich mit 19:25. Zwar gestaltete der RTV die Sätze zwei (23:25) und drei (22:25) ausgeglichener, Zählbares sprang jedoch nicht heraus. Was Gies besonders ärgerte: Dinge, die im Training geübt wurden, wurden nicht umgesetzt: "Unter der Woche üben wir stundenlang den Schnellangriff über die Mitte. Im Spiel spielen wir diese Variante dann in der Mitte des zweiten Satzes zum ersten Mal." Trotz des Formtiefs fand Gies: "Wir müssen schnellstmöglich gucken, dass wir uns freispielen. Dafür werden wir beim Training alles tun."

(tob)