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Volleyball: Rumelner TV hofft auf große Kulisse

Volleyball : Rumelner TV hofft auf große Kulisse

Die Zweitligavolleyballer treffen morgen (19 Uhr, Albert-Einstein-Gymnasium) auf den SV Lindow/Gransee. Mit ihrem achten Saisonsieg können die Rumelner dann den zweiten Tabellenplatz zurückerobern.

Es sind aufregende Wochen für die Zweitliga-Volleyballer des Rumelner TV. Vor rund vierzehn Tagen besiegten die Rumelner die TSG Solingen. Eine Woche später gastierte Ligaprimus KW Netzhoppers Bestensee zum Spitzenspiel in Rumeln. In der Sporthalle des Albert-Einstein-Gymnasiums (AEG) unterlag der RTV nach Sätzen deutlich mit 0:3, bot vor rund 350 Zuschauern trotz des Ergebnisses aber eine gute Leistung.

Am Samstagabend folgt nun der nächste Höhepunkt. Bereits seit Wochen werben die Rumelner für das Heimspiel gegen den SV Lindow/Gransee. Offiziell wurde diese Partie zum "Heimspiel des Jahres" ausgerufen. Das heißt im Klartext: Die Rumelner wollen vor vollen Rängen eine große Volleyball-Party feiern. Der Zuschauerrekord vom DVV-Pokalspiel gegen den TV Bühl im November 2012, als etwa 500 Fans das AEG in einen Hexenkessel verwandelten, soll eingestellt werden. "Wir hoffen, dass es voll wird. Wir alle freuen uns auf das Spiel", blickt Freddy Gies voraus und ergänzt: "Am vergangenen Wochenende gegen die Netzhoppers sind ja schon sehr viele Zuschauer gekommen. Dabei hatten wir für dieses Spiel gar nicht so sehr geworben."

Eine stimmungsvolle Atmosphäre scheint vor dem Heimspiel gegen den SV Lindow/Gransee garantiert. Krönen wollen die Rumelner den Abend mit dem achten Saisonsieg. "Wir sind gut gerüstet. Die Niederlage gegen die Netzhoppers war zwar deutlich, auf die Leistung können wir aber aufbauen", sieht Gies sein Team vor heimischen Fans in der leichten Favoritenrolle.

Der SV Lindow/Gransee wurde vor der Saison von vielen zu den Topteams der Liga gezählt, der Start in die Spielzeit allerdings misslang. In den ersten drei Partien setzte es drei Niederlagen. Jüngst zeigte die Formkurve des SV Lindow aber wieder nach oben. Das Team verbesserte sich in der Tabelle auf den neunten Rang.

Dass der Aufsteiger aus der Dritten Liga kein einfacher Gegner ist, wissen die Rumelner aus eigener Erfahrung. Als man vor zwei Jahren zuletzt in der Liga aufeinander traf, musste sich der RTV zwei Mal geschlagen geben. "Da sind schon Rachegedanken im Spiel", schmunzelt Gies und ergänzt mit wieder ernster Miene: "Wir sind auf Wiedergutmachung aus. Wir wollen die Punkte auf jeden Fall zu Hause behalten".

Eine Tatsache allerdings treibt dem Rumelner Trainer Sorgenfalten auf die Stirn. Sein Sohn, Spielertrainer Oliver Gies, musste am vergangenen Wochenende mit einer Verletzung am linken Knie ausgewechselt werden. Sein Einsatz morgen ist damit fraglich.

(tob)