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Ruhrolympiade: Ruhrolympiade auf neuen Füßen

Ruhrolympiade : Ruhrolympiade auf neuen Füßen

Die Verantwortlichen des Regionalverbandes Ruhr (RVR) haben große Pläne. Schon in einigen Jahren könnte es mit den "Ruhr-Games" in der umliegenden Region zu einem Sportspektakel der besonderen Art kommen.

"Wir in den Planungen einer Sportveranstaltung, ähnlich der Ruhrolympiade mit internationaler Beteiligung. Das ist unser aller Wunschtraum", richtete Karola Geiß-Netthöfel, Vorsitzende des Trägervereins Ruhrolympiade und Regionaldirektorin des RVR, ihren Blick Richtung Zukunft.

Internationale Gäste wird es in diesem Jahr noch nicht geben im Sportpark Wedau. Trotzdem wird dieser aber im Rahmen der wiederbelebten Ruhrolympiade erneut zum Dreh- und Angelpunkt der größten regionalen Jugendsportveranstaltung Europas werden. Nach 2008 und 2010 werden vom 6. bis zum 10. Juni wieder einmal die begabtesten Nachwuchssportler der Region Halt in Duisburg machen. Dabei wird es einige Veränderungen geben: "Die Pause der Ruhrolympiade diente dazu, das Ganze auf neue Füße zu stellen", erklärt Geiß-Netthöfel.

Veränderungen bedeutet in diesem Zusammenhang vor allem, dass der Sportkatalog um einige Disziplinen gekürzt wurde. Die Veranstaltung soll in einem straffen Zeitplan über die Bühne gehen und insgesamt "olympischer werden". Dass die Verantwortlichen bei ihren Planungen die Stadt Duisburg als ersten Ansprechpartner auf dem Zettel hatten, kommt nicht von ungefähr: "Duisburg war in der Vergangenheit ein hervorragender Partner. Wir wollten bei dem Neustart auf bewährte Kräfte zurückgreifen", erklärt Geiß-Netthöfel. "Ich selbst bin zum ersten Mal hier und absolut beeindruckt von der sportlichen Infrastruktur, die das Gebiet um den Sportpark herum bietet."

Geiß-Netthöfel stand kurz zuvor gemeinsam mit Franz Hering, dem Vorsitzenden des Stadtsportbundes Duisburg und Uwe Busch, ebenfalls vom Stadtsportbund, in den Startblöcken des Leichtathletikstadions und gab symbolisch den offiziellen Startschuss für die Ruhrolympiade. Für ein besonderes Ambiente soll beim Neustart der Sportveranstaltung die Abendgestaltung sorgen. An einem zentralen Ort sollen dieses Mal die Siegerehrungen aller Disziplinen gemeinsam stattfinden.

Um nicht nur die aktiven Sportler, sondern auch die Bürger Duisburgs anzulocken, werden die Ehrungen von einem bunten Rahmenprogramm umgeben. "Ich denke, eine solche Veranstaltung ist genau das, was unsere Gesellschaft braucht. Wir sind dankbar, dass wir wieder der Ausrichter sein dürfen. Das ist Werbung für die Rhein-Ruhr-Region", sagte Bürgermeister Benno Lensdorf. Und der Gewinner, da war man sich nach der Unterzeichnung des Ausrichtervertrages einig: "Das ist die Jugend."

(tob)