Rollhockey: RESG Walsum spielt im Viertelfinale bei der IGR Remscheid

Rollhockey : RESG Walsum darf sich keinen Patzer mehr erlauben

Der Bundesligist muss am heutigen Samstag im zweiten Spiel des Play-off-Viertelfinals bei der IGR Remscheid antreten und darf sich keine Niederlage leisten. Andernfalls wäre die Saison beendet.

Deutscher Meister RESG Walsum? Lange ist’s her. Zwar ist der Rollhockey-Bundesligist noch immer der Verein mit den meisten Titelgewinnen Deutschlands, doch in diesem Sommer sind es schon 20 Jahre, seitdem die Trophäe letztmals den Weg in den Duisburger Norden fand. Rein theoretisch könnte zum 20-Jährigen ja noch die 17. Meisterschaft eingetütet werden – in der Praxis dürfte das aber ein Ding der Unmöglichkeit sein. Vielmehr muss die RESG befürchten, sich an diesem Wochenende in die Sommerpause verabschieden zu müssen. Heute ab 16 Uhr steigt das zweite Play-off-Viertelfinalspiel bei der IGR Remscheid, nachdem es in der zuletzt ein 3:6 in eigener Halle gab.

Sollte die RESG das unmöglich Scheinende schaffen und das Play-off-Duell mit einem Sieg ausgleichen, steigt morgen an gleicher Stelle ein drittes Spiel. Heißt also: Nur zwei Erfolge an diesem Wochenende würden noch den Einzug ins Halbfinale bescheren. Da würde dann der Sieger der Paarung RSC Cronenberg – RSC Darmstadt warten. Hier haben sich die zuvor schlechter platzierten Hessen im ersten Spiel mit 7:4 durchgesetzt.

„Wir müssen über 50 Minuten immer konzentriert im Spiel bleiben und dürfen uns nicht mit anderen Dingen beschäftigen. Die Jungs stehen in der Verantwortung für sich selber, dass die Saison noch nicht endet“, sagt Trainer Christopher Nusch. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies noch klappt, hat sich im Verlauf der vorigen Woche nicht entscheidend erhöht, weil auch weiter viele Ausfälle den Trainingsablauf erschwerten. Grundsätzlich muss die RESG im Abschluss konsequenter agieren.

(T.K.)
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