Rollhockey-Bundesligist RESG Walsum beim SC Calenberg gefordert

Rollhockey : RESG-Teams fordern den SC Calenberg heraus

Das Frauen-Team ist am heutigen Samstag nur Außenseiter. Die Männer rechnen sich dagegen ganz gute Chancen aus.

Der nächste Doppelspieltag für die Rollhockey-Bundesligateams der RESG Walsum steht am heutigen Samstag an. Um 15.30 Uhr müssen zunächst die Frauen ihre Partie beim SC Bison Calenberg absolvieren, mit dem gleichen Gegner haben es um 18 Uhr dann die männlichen Vereinskollegen zu tun.

Nach zehn von 16 Vorrundenspielen müssen sich die RESG-Männer bislang mit Rang sieben zufrieden geben. Weniger dürfte es kaum werden – der RHC Recklinghausen ist als Achter fünf Punkte entfernt. Vielmehr sollte es aber möglichst noch ein Stück nach oben gehen, wobei ein Sieg im niedersächsischen Springe heute Pflicht sein muss. Der Gastgeber ist mit drei Punkten Tabellenletzter, würde folglich also als einziges Bundesliga-Team in den Play-offs zuschauen. Dass sich daran noch etwas ändert, ist eher unwahrscheinlich, nachdem Toptorjäger Milan Brandt den Club im Winter verlassen hat und zum Meister Germania Herringen gewechselt ist. „Natürlich fehlt Milan, trotzdem dürfen wir Calenberg nicht unterschätzen“, sagt RESG-Spielertrainer Christopher Nusch. Da gab es mit einem 11:4 den bislang höchsten Saisonsieg. Der formschwache Pedro Queiros bekommt eine Pause, Sebastian Haas ist erkrankt und könnte gegen seinen Ex-Verein ebenfalls fehlen.

Die RESG-Frauen sind seit der vergangenen Woche Vierter und auf einem Play-off-Platz. Allerdings haben sie schon drei Spiele mehr absolviert als die mit zwei Punkten Abstand folgenden Moskitos Wuppertal. Ein Sieg in Springe würde die Halbfinal-Chance wachsen lassen, jedoch sind die Calenbergerinnen in diesem Duell favorisiert.

(T.K.)