Handball: Rettendes Ufer ist für den TVA II nun in weiter Ferne

Handball : Rettendes Ufer ist für den TVA II nun in weiter Ferne

Sieg und Niederlage gab es am Wochenende für die beiden Duisburger Teams in der Handball-Verbandsliga der Frauen.

Gruppe 1:

TV Aldenrade II - MTV Dinslaken 18:24 (8:9): Es wäre ein wichtiger Sieg gewesen, um den Anschluss an die sichere Tabellenregion noch zu wahren. Stattdessen aber ist das rettende Ufer für Aldenrade nach der 18:24-Niederlage gegen den MTV Rheinwacht Dinslaken noch mehr in weite Ferne gerutscht. "Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen, um unseren Matchplan, bis Weihnachten noch wichtige Punkte, die wir unbedingt brauchen zu holen, einzuhalten. Jetzt wird es natürlich schwer", seufzte Uwe Kiel. Der TVA-Trainer sah über weite Strecken ein enges Spiel. Bis zur 46. Minute blieben die Walsumerinnen in Schlagdistanz, dann zogen die Gäste unaufhaltsam davon. Kiel: "Nur Nele Ahlendorf und unsere Torhüter hatten Normalform. Das reicht eben nicht. Keine Ahnung, ob bei den anderen die Nerven nicht mitgespielt haben." Als nächstes steht das überlebenswichtige Spiel gegen den TV Issum an. Zuvor aber wollen Kiel und Co. die aktuelle Situation noch einmal beleuchten und mögliche Lösungsansätze suchen. "Wir werden mal überlegen, was wir noch tun können. Aber erst einmal warten wir das Issum-Spiel ab. Das müssen wir irgendwie gewinnen", wirft Uwe Kiel noch längst nicht die Flinte ins Korn. TVA II: Ahlendorf (7), Klaude (5/2), Winstermann (3), Roth, Bambey, Munivrana.

Gruppe 2:

Eintracht Duisburg - HC Wermelskirchen 25:17 (13:9): Nach der Niederlage im Nachholspiel gegen den TV Witzhelden unter der Woche freute sich Janosch Greinert über die positive Reaktion, die sein Team gegen den HC Wermelskirchen zeigte. "Wir haben uns nicht hängen lassen. Das war eine gute Leistung", war der Eintracht-Trainer mit dem Auftritt seines Teams größtenteils zufrieden. Einzig die Anfangsphase schmeckte ihm rein gar nicht. Nach acht Minuten lag sein Team mit 1:4 hinten. "Das war nicht so prickelnd. Erst nach zehn Minuten sind wir wach geworden", erzählt Greinert. Nach 17. Minuten war das Spiel gedreht, danach brannte nichts mehr an. Greinert: " Wir haben zu viele Chancen ausgelassen, sonst hätten wir zur Pause schon höher führen können." Eintracht: Upietz (6), Arend, Brock, Grosse-Peclum (je 3), Boy (3/3), Bohe, Seng, Urbaniak (je 2), Laatz.

(RP)
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