MSV Duisburg II: Reiter und die Sache mit der Angst

MSV Duisburg II : Reiter und die Sache mit der Angst

Markus Reiter, der Trainer des MSV Duisburg II, weiß die Vorlagen aufzunehmen. Marek Lesniak, der Coach der SSVg Velbert, hatte gegenüber einer Zeitung ausrichten lassen: "Wir haben keine Angst vor Profis." Reiter merkte dazu in der Kabine an: "Dann wollen wir ihnen mal Angst vor den Amateuren machen."

Gesagt, getan: Die Meidericher gewannen das Spiel in der Fußball-NRW-Liga in Velbert mit 3:1 (2:0) und rückten in der Tabelle auf Paltz sechs vor. Auch ohne Unterstützung aus dem Lizenzspielerkader beherrschten der MSV in der ersten klare Halbzeit klar das Spiel und sicherte sich so den dritten Dreier in Serie. Die Zweite präsentiert sich derzeit — mit und ohne Profis — erstklassig.

Ein wenig linkslastig

Man kann behaupten, dass der Sieg über die routinierte Elf aus Velbert ein wenig linkslastig war. Was richtig gut ging, kam stets über links. Kevin Grund bereitete das 1:0 durch Jo Laumann vor. Kevin Lehmann holte fürs 2:0 durch Denis Pozder aus. Die Zebras konnten so klug nach vorn spielen, weil sie hinten sicher standen und keine Chance zuließen.

Nach dem Wechsel machten die Gastgeber verstärkt Alarm und kamen durch Jans zum Anschlusstor. Danach aber hielt der Riegel vor Türhüter Raphael Koczor. Einen Konter in der Schlussphase schloss Alon Abelski mit dem 3:1 ab. Markus Reiter merkte furchtlos und zufrieden an: "Wir konnten die Partie ruhig zu Ende bringen."

(RP)