Raffelbergerinnen verzichteten gleich auf sechs Spielerinnen.

Hockey : Dezimierter CR verkauft sich trotz Hochzeit sehr gut

Hockey 1:2-Niederlage der Zweitliga-Damen

Angesichts der Voraussetzungen kommt diese Niederlage nicht ganz überraschend – allerdings haben die Hockey-Damen des Club Raffelberg am vorletzten Spieltag der 2. Bundesliga eine starke Leistung geboten und nur unglücklich beim Bonner THV mit 1:2 (0:1) verloren. „Das war richtig gut“, lobte daher auch Trainerin Susi Wollschläger den Auftritt ihrer stark dezimierten Mannschaft. Da das Spiel nicht verlegt werden konnte, bekamen sechs Duisburger Spielerinnen „frei“, um der Hochzeit ihrer Teamkollegin Leonie Thiel mit Herren-Spieler Flo Matania beizuwohnen. Der Rest des Teams verpasste die Trauung, reiste dann aber zur Party wieder nach Hause.

Neben Lotte Lind und Ina Grauer kam mit Louisa Schüttke eine weitere Nachwuchsspielerin damit zu ihrem Debüt in der ersten Damen-Mannschaft. „Das haben alle drei sehr gut gemacht. Das war wirklich erstaunlich“, sagte Wollschläger. Raffelberg war sogar über weite Strecken des Spiels die bessere Mannschaft, erspielte sich zudem zahlreiche Torchancen, verpasste es aber, daraus Kapital zu schlagen. So sprang nur der Ausgleich in der 44. Minute durch Suzan Steinhoff heraus. Zwei Minuten später traf Bonn nach kurzer Ecke zum 2:1.

Bonner THV – Club Raffelberg 2:1 (1:0)

CR: Steinhoff.

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