Lokalsport: Raffelbergerinnen sind noch zu lieb

Lokalsport : Raffelbergerinnen sind noch zu lieb

Bundesliga: Das Wochenende beschert Niederlagen gegen den Vizemeister Mannheim und das Team aus Harvestehude.

Die B-Note war mal wieder gut. Denn sowohl gegen den Mannheimer HC - einer der Meisterschaftskandidaten in der Hockey-Bundesliga der Frauen - als auch gegen den Harvestehuder THC bot der Club Raffelberg eine gute Leistung. Doch in der entscheidenden "A-Note" stand zweimal die Null.

Club Raffelberg - Mannheimer HC 2:4 (0:2). Allerdings nur, was die Punktausbeute angeht. Denn gegen die deutlich erfahreneren Spitzen- und Nationalspielerinnen aus Mannheim sah der CR schon wie der sichere Verlierer aus, weil Mannheim in der 32. Minute das 3:0 gelang. Doch der MHC bekam keine Zeit, sich am Kalkweg zurückzulehnen. Mit den vielen Wasserlachen auf dem Platz kamen die Duisburgerinnen deutlich besser zurecht, sodass es tatsächlich noch einmal spannend wurde. Darja Möllenberg verkürzte mit der letzten Aktion im dritten Viertel auf 1:3 - und sie verwandelte auch sechs Minuten vor dem Ende einen Siebenmeter zum 2:3-Anschluss. Bitter für Raffelberg: Es hätte der Ausgleich oder gar mehr sein können, denn zweimal liefen die Gastgeberinnen mit zwei Angreiferinnen auf die MHC-Keeperin zu - spielten aber in beiden Situationen quer, statt abzuschließen. In beiden Fällen war es die falsche Entscheidung. Zudem hatte Pia Maertens Pech, als sie auf dem regengetränkten Platz beim Schuss ausrutschte.

Club Raffelberg - Harvestehuder THC 0:4 (0:2). Das Ergebnis der zweiten Partie klingt deutlicher. "Aber der Verlauf war ganz ähnlich wie am Samstag", sagte CR-Trainerin Susi Wollschläger. "Wir hatten wieder gute Torchancen - auch um selbst mit 1:0 in Führung zu gehen." Doch wieder machte Raffelberg zu wenig aus seinen vorhandenen Möglichkeiten . "Harvestehude war im Kreis fast immer gefährlich. Wir sind da einfach noch zu lieb." Zudem mussten die Duisburgerinnen neben Laura Helmrich auf Lucie Hiepen verzichten, die am Samstag von einem Schuss getroffen worden ist und dann auch noch umknickte. Dafür war Svea Schifferings wieder dabei, die eine Woche krank flach lag, aber schon am Samstag ankündigte: "Morgen bin ich wieder dabei." Keine Frage: Der Einsatz stimmt.

(RP)
Mehr von RP ONLINE